Sissi, Katharina die Grosse und der "Schicksalsmonat einer Kanzlerin"
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Denn in diesem Monat sind viele Hausaufgaben zu erledigen: Gesundheits-, Föderalismus- und Unternehmenssteuerreform müssen den Koalitionsausschuss passieren. Ausserdem muss noch der Haushalt 2007 festgezurrt werden. Angesichts der zuletzt aufgetretenen Risse im Koalitionsgebälk sind Fragen angezeigt, ob Merkel noch das Zeug zur Reformerin hat. In der Wirtschaft wie in weiten Teilen der Union werden immer mehr Zweifel angemeldet. Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de, macht Schwarz-Rot verantwortlich für das "grösste Steuererhöhungsprogramm der bundesdeutschen Geschichte". "Die politische Marschrichtung der grossen Koalition ist damit klar. Der Staat soll’s richten - mit dem Geld der Bürger", schreibt Ohoven in der aktuellen Ausgabe des Fachdienstes Erfolg.
Dieses Denken stehe für einen naiven Rückfall in die Staatsgläubigkeit - und für Blindheit gegenüber den Nöten der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb. Deutschland habe aber bereits die höchsten Unternehmenssteuersätze und die höchste effektive Steuerlast. Dies treibe Steuerzahler ins günstigere Ausland. "Die sinkende Steuerquote ist also zum Teil nicht das Ergebnis zu niedriger, sondern von zu hohen Steuersätzen", so der Mittelstandspräsident. Bei den anstehenden Reformen müsse der Staat sein Finanzproblem auf der Ausgabenseite lösen und dürfe nicht immer tiefer in die Tasche der Bürger greifen.
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Datum: 07.06.2006 - 10:28 Uhr
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