Fonsi grantelt bei den Carl Orff-Festspielen am 19. Juni 2010 ab 17 Uhr im Andechser Florian-Stadl
Im Rahmen der „Kosmos Orff: Musiknacht“ mit Kammermusik, Kabarett, Chören und Schauspiel tritt der bekannte bayerische Kabarettist Christian Springer alias „Fonsi“ am Samstag, den 19. Juni 2010 ab 17 Uhr mitsamt seiner Zither auf die Bühne des Andechser Florian-Stadls.
Huldigt Orff in Andechs mit der Zither: Fonsi(firmenpresse) - Eine unterhaltsame Musiknacht wird am 19. Juni ab 17 Uhr im Florian-Stadl des Klosters Andechs im Rahmen der Carl Orff-Festspiele zu erleben sein: Die in Kooperation mit dem BR gegründete „Andechser ORFF-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters“ wird sich dem Publikum erstmals präsentieren, Schauspieler der Festspiele für vergnügliche Einlagen sorgen, der Festspielchor Werke von Monteverdi und Carl Orff singen.
Und mittendrin erscheint Bayerns bekanntester Berufsgrantler: Kabarettist Christian Springer alias „Fonsi“. Er wird neben Ausschnitten aus seinem derzeitigen Bühnenprogramm "Fonsi - das merkt doch keiner" auch auf seiner Zither spielen – man huldigt an dem Abend ja Carl Orff und seinem „Kosmos“. Durch den Abend führt der Moderator Wolf von der Burg.
Kartenbestellung unter 08152-376-400.
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Orff in Andechs e.V.
Wo, wenn nicht in Bayern, und wo dort, wenn nicht auf dem Heiligen Berg in Andechs sollte der zentrale Aufführungsort der Werke Carl Orffs sein? Carl Orff, Schöpfer der Carmina Burana, war auch Autor des "Bairischen Welttheaters" einer Hymne auf Bayerns Land und Leute, in der sich diese voll Stolz wiedererkennen. Dieses reiche musikalische Lebenswerk des Meisters, das uns so vertraut erscheint, ist immer wieder neu und entdeckenswert. Das empfand der Andechser Klosterkonvent als Verpflichtung, als er gemeinsam mit renommierten Künstlern durch die Gründung des Vereins Orff in Andechs e. V. 1993 die Basis für eine langfristige Pflege der Orffschen Werke am Heiligen Berg legten. Kloster Andechs, der Heilige Berg, der Blick über den Ammersee von Diessen herüber, das war die Seelenlandschaft von Carl Orff. Hier hat der neben Richard Strauss wohl größte bayerische Komponist seine reifen Lebensjahrzehnte verbracht, inspiriert durch die Aura der Natur, wie durch die benediktinische Spiritualität des nahe gelegenen Klosters, hier in der Wallfahrtskirche wollte er mit seinem berühmten Eigensinn auch den letzten Ruheplatz finden - "damit die Leute sehen, wo ich zu Hause bin" - wie er sagte. Abt Odilo Lechner und der Konvent des Klosters haben ihm 1982 diesen letzten Wunsch erfüllt.
Aus einem zunächst bescheidenen, aber hoch motivierten Anfang wuchs ein sich organisch entwickelndes Spielzentrum von hohem künstlerischen Niveau. Mit der Erschließung des Florian-Stadls, der mit seiner Metamorphose vom uralten rustikalen Holzbalkenbau zu einem der interessantesten Bühnen-Schauplätze allein schon eine Sehenswürdigkeit ist, war 1998 der Sprung aus der früheren Biennale, zu einem jährlichen Sommerfestspiel für Carl Orff geschafft. Entscheidende Impulse erhielt Orff in Andechs ab 1997 durch die Berufung von Prof. Dr. Hellmuth Matiasek zum Künstlerischen Leiter und durch seinen Nachfolger, Marcus Everding, der seit Mitte August 2008 die Künstlerische Leitung der Festspiele innehat.
Datum: 07.06.2010 - 15:36 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 07.06.2010
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