"Kultur- und Socialsponsoren wird bei ARD und ZDF die Tür vor der Nase zugeschlagen"
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Statement des Fachverbandes Sponsoring FASPO zur Neuordnung der Finanzierung desöffentlich-rechtlichen Rundfunks
"Kultur- und Socialsponsoren wird bei ARD und ZDF die Tür vor der Nase zugeschlagen"(firmenpresse) - Der Fachverband Sponsoring FASPO begrüßt den Aufschub der Grundsatzentscheidung über einen Beibehalt oder Verzicht auf Werbung und Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bis 2014. Bis endgültig darüber entschieden wird, bleibt allen Marktbeteiligten auseichend Zeit deutlich zu machen, wie substanziell wichtig für die Sender die teilfinanzierende Unterstützung durch die Privatwirtschaft ist und welche Bedeutung die werbungtreibende Wirtschaft ihrer Präsenz auf ARD und ZDF mit deren besonderen Themen und Zielgruppen auf hohem Niveau beimisst.
Der FASPO bedauert und kritisiert die Entscheidung, dass Presenting-Sponsoring ab Januar 2013 an Sonn- und Feiertagen sowie nach 20 Uhr an Werktagen nicht mehr erlaubt sein soll - mit Ausnahme von großen Sportereignissen. Auch und gerade Sendungen mit kulturellem und sozialem Inhalt sollten durch Sponsoring gefördert werden können, das wird nach dem aktuellen Beschluss nicht mehr möglich sein. Viele Unternehmen wollen stärkere soziale Verantwortung übernehmen und ihr Engagement dabei auch kommunizieren. Durch die Entscheidung Kultur- und Socialsponsoring zu unterdrücken, wird diesen Unternehmen "die Tür vor der Nase zugeschlagen".
FASPO-Präsident Bernd Reichstein: "Jetzt ist nicht die Zeit auf Zusatzeinnahmen zu verzichten. Überall muss gespart werden, in öffentlichen wie in privaten Haushalten. Die Gelder aus der Privatwirtschaft, die Werbung und Sponsoring in die Kassen der öffentlich-rechtlichen Sender spülen, wirken entlastend. Sponsoring hier zu verbieten heißt Sendern die Möglichkeit in Qualität zu investieren zu nehmen."
Mit Verwunderung registriert der Fachverband Sponsoring, dass die Rundfunkkommission Werbung und Sponsoring "in einen Topf" wirft. Hier zeigt sich fehlende Sachkenntnis bzw. falsche Einschätzung dieser Kommunikationswege durch die Politik. Bereits im Fall der sogenannten Parteiensponsoringaffäre hatten Politiker die Lobbyinteressen der Wirtschaft fälschlicherweise als Sponsoring bezeichnet.
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Datum: 11.06.2010 - 09:47 Uhr
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