Staatsinterventionismus als Regierungsprogramm - Schwarz und Rot entlarven sich als Etatisten
ID: 21166
Schon im November des vergangenen Jahres war demzufolge absehbar, dass der Koalitionsvertrag lediglich eine "Fortsetzung der Politik der kleinen, oft widersprüchlichen Schritte" darstellte, welche die Regierung Schröder vorgemacht hatte und die zur Lösung der Strukturprobleme nicht ausreichen: "Die Anhänger sozialistischer Umverteilungs- und Zwangsversicherungsmodelle sind nicht nur in der SPD, sondern auch in der Union weit verbreitet. Sicher ist jedenfalls, dass die Reform auf der grössten Baustelle der Nation, auf dem Arbeitsmarkt, aufgegeben worden ist, noch bevor sich die neue Regierung überhaupt konstituiert hat. Die Arbeitslosen zählen damit zu den Verlierern der grossen Koalition."
Der NZZ-Artikel trug die Überschrift "Deutsche Koalition der Staatsgläubigen". Oswald Metzger, finanzpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, hat im Nachrichtenmagazin Der Spiegel http://www.spiegel.de sozusagen den Ball aufgenommen und schreibt von der "Grosse(n) Koalition der Staatsgläubigen". In Berlin, so Metzgers Analyse, regiere "eine Grosse Koalition von Etatisten", erhöhe in gigantischem Umfang die Steuern und gaukele den Menschen vor, ein fürsorglicher Staat könne sie vor dem globalen Wettbewerb schützen: "Während sich das Land dem Party-Patriotismus hingibt, inszenierte die Regierung das ‚Stück aus dem Tollhaus’". Deutschland sei ein "Sanierungsfall", und die Regierung Merkel tue "derzeit alles, um sich den Ruf der Konkursverschleppung einzuhandeln".
In Berlin regiere ein Bündnis der Etatisten, das von der Wiedergewinnung der staatlichen Handlungsfähigkeit fabuliere und unterschwellig die Illusion aufrechterhalte, ein fürsorglicher Staat könne die Menschen vor den Unbilden des europäischen und globalen Wettbewerbs schützen - "wie in den guten alten Zeiten der westdeutschen Wohlfahrtsstaatlichkeit". "Während der Fussball-Weltmeisterschaft geniessen die Bürger, dass sie mal für ein paar Wochen frei haben von der Politik", bestätigt Michael Müller, Geschäftsführer der a & o-Gruppe http://www.ao-services.de und Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de. "Wir sollten den Menschen gönnen, dass sie jetzt eine Art Volksfest feiern. Doch trotzdem sollten die Bürger, die Medien und die Vertreter der Wirtschaft wachsam bleiben. Denn man gewinnt zusehends den Eindruck, dass die Regierung Merkel noch hinter das Reformtempo der Regierung Schröder zurückfällt. Daher sollten wir der grossen Koalition spätestens nach dem Endspiel in Berlin wieder entschieden auf die Finger klopfen. Eine Reform vor allem des Arbeitsmarktes steht weiterhin aus. Und das, was sich zurzeit auf dem Gesundheitssektor tut, hat den Namen Reform nicht verdient."
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 28.06.2006 - 14:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 21166
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ansgar Lange
Kategorie:
Dienstleistung
Meldungsart: Unternehmensinformationen
Versandart: bitte
Freigabedatum: 28.06.06
Diese Pressemitteilung wurde bisher 798 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Staatsinterventionismus als Regierungsprogramm - Schwarz und Rot entlarven sich als Etatisten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
Landbell gewinnt Baden-Württemberg ...
Mainz - Ab heute gibt es auch im drittgrössten Bundesland Wettbewerb beim "Grünen Punkt". Baden-Württemberg schliesst sich als zwölftes Bundesland dem Dualen System der Landbell AG an und öffnet sich dem freien Wettbewerb. Das Umweltministerium Baden-Württemberg stellte Landbell hier
Noch 3 Tage für die "Ich-AG". Jetzt schnell noch Ihre Selbstständigkeit anmelden! ...
Es wird nun wirklich wahr und es bleibt auch nicht mehr viel Zeit. Wer noch die Vorteile der langfristigen "Ich-AG" Förderung nutzen will, muss jetzt wirklich verbindlich handeln, sonst ist es zu spät. Hier noch einmal die zeitliche Reihenfolge, wenn Sie jetzt noch aus Arbeitslosigkeit g
"Der Gesetzgeber hat die Welt auf den Kopf gestellt" ...
Bonn/Hohenheim - Die Wirtschaft profitiert in unterschiedlichem Mass von der Fussball-Weltmeisterschaft. Experten gehen davon aus, dass insgesamt kein "grosses Geschäft" mit ihr zu machen ist. Doch bestimmte Branchen können durchaus auf eine sehr gute Geschäftsentwicklung während der W
www.familienfescht.de - das neue Internet-Portal für die Region ...
Durchblick per Mausklick: Feste planen und feiern leicht gemacht Für die Region rund um Donaueschingen ist ab sofort ein neues, ganz spezielles Internet-Portal online: www.familienfescht.de. Wie der Name schon sagt, dreht sich bei diesem Internet-Portal alles rund um Feste, Veranstaltungen und




