Handelsblatt-Studie belegt: Videokonferenzen sollten Bestandteil von Change-Management-Prozessen sein

(PresseBox) - Nur rund ein Fünftel der deutschen Unternehmen nutzt Video- und Audiokonferenzen. Dabei sind gerade sie für die erfolgreiche Durchführung von Change-Management-Prozessen von großem Vorteil. Das zeigt die Studie "Handelsblatt trend Change Management: Wie moderne Kommunikation Unternehmen schlagkräftig macht" im Auftrag von Damovo und Cisco eindeutig. So sind 72 Prozent der deutschen Unternehmen, die beim Veränderungsmanagement auf audiovisuelle Unterstützung setzen, mit der Umsetzung zufrieden. Werden keine Audio- und Videokonferenzen genutzt, liegt die Zufriedenheit mit dem Change Management bei lediglich 36 Prozent.
Change Management ist in den meisten Unternehmen ein hochaktuelles Thema. 82 Prozent der Befragten räumen Veränderungsvorhaben derzeit eine hohe Priorität ein, lediglich 2 Prozent der Unternehmen schätzen das Thema als "eher unwichtig" ein. Zentraler Treiber für Veränderungen sind dabei eindeutig Kostensenkungsmaßnahmen. Das bestätigen 61 Prozent der 224 Teilnehmer der Studie.
In der Umsetzung von Change-Management-Maßnahmen sieht eine große Mehrheit der Führungskräfte in den befragten Unternehmen erhebliche Mängel: Drei Viertel der Manager beklagen fehlende materielle oder personelle Ressourcen im Rahmen des Change Management. Deshalb ist es entscheidend, die vorhandenen Kapazitäten möglichst effizient auszuschöpfen und moderne Unified-Communications-Lösungen zu nutzen. Dennoch setzen nur die wenigsten deutschen Unternehmen bei der Information ihrer Mitarbeiter über Veränderungen solche Kommunikationsmittel ein: Videokonferenzen und Instant Messaging jeweils 13 Prozent, Audiokonferenzen und Webcasts jeweils 9 Prozent und Webkonferenzen lediglich 6 Prozent. Grund hierfür sind bei vielen Unternehmen die vermeintlich hohen Kosten. Dies ist jedoch unbegründet, da den Anschaffungskosten für die Technik erhebliche Einspareffekte gegenüberstehen. Die effektive Ansprache von Mitarbeitern spart Arbeitszeit, die produktiv an anderer Stelle eingesetzt werden kann. Zudem entfallen mit standortübergreifenden Video- und Webkonferenzen dauerhaft Reisekosten.
Generell ergibt die Studie, dass bei der Change-Kommunikation der Einbindung möglichst aller Mitarbeiter ein hoher Stellenwert zukommen muss, denn fehlende Informationen sind hier das größte Manko. Tatsächlich nennen 45 Prozent der Befragten den Punkt "Informationen werden nicht gleichmäßig verteilt, nicht jeder ist auf demselben Stand" als zentrales Problem. Voraussetzung einer erfolgreichen Umsetzung von Change-Projekten sind daher Kommunikationsmaßnahmen, mit denen die Mehrheit der Mitarbeiter erreicht werden. 81 Prozent der Befragten betrachten dabei das persönliche Gespräch als besonders geeignete Form der Kommunikation, 68 Prozent nannten die E-Mail und 60 Prozent Intranet beziehungsweise Brief. Diese eindeutige Tendenz zum persönlichen Gespräch als bevorzugtem Informationsweg bringt allerdings ein Problem mit sich: Die direkte Mitarbeiterinformation ist extrem zeitaufwändig und damit bereits in größeren mittelständischen Unternehmen kaum realisierbar. "Den Mitarbeitern die Situation des Betriebes persönlich zu erklären, ist sicher der beste Weg, um die Notwendigkeit für Veränderung zu vermitteln. Von Angesicht zu Angesicht ist dies allerdings in vielen Unternehmen nicht zu leisten. Hier sind beispielsweise Mitarbeiterversammlungen, aber ebenso Video- und Audiokonferenzen eine Möglichkeit, die Belegschaft persönlich mit einzubeziehen - auch über verschiedene Standorte hinweg", erklärt Carl Mühlner, Geschäftsführer Damovo Deutschland und Schweiz.
Die Akzeptanz unter den Mitarbeitern ist ein nicht zu ersetzender Motor des Change Management. "Damit Veränderungen im Unternehmen langfristig erfolgreich sind, müssen die Menschen aus Überzeugung daran mitarbeiten. Selbst schmerzliche Einschnitte werden besser angenommen, wenn die Unternehmensführung über die persönliche Kommunikation das Vertrauen der Mitarbeiterschaft gewonnen hat", betont Dr. Bernd Heinrichs, Mitglied der Cisco-Geschäftsführung.
Hintergrund: Für den Handelsblatt trend wurden im Auftrag von Damovo und Cisco im März 2010 insgesamt 224 Fach- und Führungskräfte in großen und mittelständischen Unternehmen (ab 100 Mitarbeitern) aus verschiedenen Branchen zum Thema Change Management befragt.
Über Cisco (www.cisco.com)
Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 36,1 Milliarden US-Dollar Umsatz (25. Juli 2009) weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems, Inc.
Damovo ist einer der führenden, herstellerneutralen Integrations- und Servicepartner für UC-Lösungen. Ziel von Damovo ist es, mit innovativen Kommunikationsdiensten die Geschäftsanforderungen von Kunden verschiedenster Branchen und Unternehmensgrößen optimal zu unterstützen. Eine besondere Stärke des Unternehmens ist die Expertise bei der Konvergenz von Daten, Mobilität und Sprache. Basis hierfür bildet das Damovo-Portfolio mit Produkten führender ITK-Hersteller. Für multinationale Unternehmen realisiert Damovo Servicekonzepte mit einheitlichen, leistungsfähigen Servicevereinbarungen in weltweit über 90 Ländern. Die Services reichen von der Planung über das Design und die Implementierung bis zum Management und der Optimierung komplexer UC-Lösungen und Infrastrukturen. Damovo unterhält Niederlassungen in Deutschland, Belgien, Brasilien, Großbritannien, Irland, Mexiko, den Niederlanden, Polen, der Schweiz und Tschechien. Der deutsche Sitz ist in Düsseldorf.
www.damovo.de
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Datum: 21.06.2010 - 11:47 Uhr
Sprache: Deutsch
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