Wer zahlt für die Zeckenschutzimpfung? Wer ins Ausland reist, trägt die Kosten selbst
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Wer sich in Risikogebieten aufhält, sollte deshalb gegen das von Zecken übertragbare FSME-Virus geimpft sein. Das Internetportal "Krankenkassen.de" befragte die offenen gesetzlichen Krankenkassen, inwieweit sie die Kosten für Zeckenschutzimpfungen (FSME-Impfungen) übernehmen. Ergebnis: Alle Kassen tragen die Kosten für Versicherte, die in Risikogebieten wohnen. 91 von insgesamt 111 Kassen, die sich an der Umfrage beteiligten, zahlen darüber hinaus für Versicherte, die in betroffene innerdeutsche Gebiete reisen.
Zu den Risikogebieten in Deutschland zählen Landesteile von Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Urlauber sollten sich früh genug informieren, ob ihr Reiseziel zu den Zecken-Risikogebieten zählt. Um eine ausreichende Immunisierung zu gewährleisten, muss der FSME-Impfstoff nämlich in mehreren Dosen verabreicht werden. Wer Urlaub ausserhalb Deutschlands macht, ist durch die aktuelle Gesetzeslage benachteiligt. Hier tragen die Versicherten die etwa 30 Euro pro Impfstoffdosis selbst. Es sei denn, sie wohnen zufällig in deutschen Risikogebieten oder legen auf dem Weg nach Österreich ein Wanderwochenende in Bayern ein.
Info: Die genauen Ergebnisse können auf der Website www.krankenkassen.de eingesehen werden. Gesetzlich Versicherte können prüfen, ob ihre Krankenkasse die Kosten für eine Zeckenschutzimpfung übernimmt.
Bereitgestellt von Benutzer: czysz
Datum: 12.07.2006 - 13:42 Uhr
Sprache: Deutsch
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Berlin
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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