Remmel: Wir benötigen mehr Transparenz auf dem Finanzmarkt

Remmel: Wir benötigen mehr Transparenz auf dem Finanzmarkt

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Remmel: Wir benötigen mehr Transparenz auf dem Finanzmarkt



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Beratungsprotokolle müssen standardisiert, die ordnungsrechtliche Aufsicht gestärkt werden

Die Untersuchung der Stiftung Warentest hat gezeigt: Die Anlageberatung von Banken ist nach wie vor insgesamt mangelhaft. Für Verbraucherschutzminister Johannes Remmel ein Zustand, der so nicht akzeptiert werden kann: "Das geltende Recht wird oft einfach ignoriert. Der Verbraucher hat damit kaum eine Möglichkeit, die Risiken einzelner Geldanlagen zu durchschauen. Es fehlt in der Beratung an Transparenz. Unser Ziel ist deshalb, durch eine unabhängige Verbraucherberatung das Beratungssystem und die Angebote für den Bankkunden verständlicher und damit transparenter zu gestalten", erläutert Minister Remmel.
Einer der häufigsten Verstöße der Banken ist laut Stiftung Warentest, dass in mehr als der Hälfte der Fälle das gesetzlich vorgeschriebene Beratungsprotokoll nicht ausgehändigt wurde. Dazu sind seit dem 1. Januar 2010 alle Banken und Dienstleister, die mit Wertpapieren handeln, verpflichtet. "Unser Ansatz zu einer transparenten Bankberatung beinhaltet eine Standardisierung des Beratungsprotokolls für alle Banken", so der Minister. "Damit werden die Angebote der unterschiedlichen Anbieter für den Verbraucher vergleichbar." Zudem muss laut Minister Remmel die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFiN) ihrer Pflicht als Aufsichtsbehörde nachkommen. Als Sanktionsmittel kann die BaFiN bei Gesetzverstößen Bußgelder gegenüber Banken verhängen.


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Datum: 21.07.2010 - 15:47 Uhr
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