Mit Aktienfonds an der Entwicklung der Schwellenländer partizipieren
ID: 239438
Auch für Privatanleger geeignet
Sah man die Chancen Ende der 1990er Jahre vor allem in Technologiefirmen in Westeuropa und dem nördlichen Amerika, möchte man als Aktionär seit ein paar Jahren auch an der positiven Entwicklung der Schwellenländer (China/Hongkong, Indien, Brasilien/Lateinamerika, Osteuropa, Afrika) teilhaben. Da es einerseits immer noch schwierig ist, die nötigen Informationen zu interessanten Aktien und vor allem auch das Gespür für den entfernten Markt zu bekommen und andererseits die Aktien auch nicht unbedingt in ausreichender Menge - wenn überhaupt - an den hiesigen Börsen gehandelt werden, ist es für den Privatanleger wenig empfehlenswert, sich selbst ans Stock-Picking zu machen. Besser geeignet sind Investitionen in entsprechende Aktienfonds.
Kriterien für die Auswahl eines Fonds sind Liquidität/Flexibilität (wie schnell und einfach kann ich den Fonds verkaufen, wenn ich ihn nicht mehr möchte), Anlageidee (Ausrichtung des Fonds) und die Risikobereitschaft/Anlagestrategie des Anlegers (Vermögenserhalt = wenig Risiko oder Vermögensvermehrung = höhere Chancen und Risiken). Hinweis: Aktienfonds - besonders solch chancenreiche wie Schwellenländerfonds - gehören wie Aktien auch zu den risikoreicheren Geldanlagen und sollten nur einen Teil der Vermögensanlage ausmachen.
Börsengehandelte Aktienfonds bieten im Vergleich zu Aktienfonds, die man über die Bank gleich bei der Fondsgesellschaft kauft, größere Flexibilität bei gleichzeitig niedrigeren Nebenkosten (kein Aufgabeausschlag). Sie heißen Exchange-traded funds - ETFs. Früher wurden nur Indexfonds an der Börse gehandelt und der Begriff ETF oft synonym für Indexfonds verwendet - für sie wird ja kein aufwändiges Fondsmanagement benötigt, da sie nur einen Aktienindex nachbilden (= passives Portfoliomanagment). Inzwischen werden auch sehr viele andere Aktienfonds an den Börsen notiert. Nach diesen muss man allerdings explizit fragen bzw. nach ihnen selbst recherchieren, denn da die Banken an ihnen meist keine Provision verdienen, haben sie die nicht oft in ihrem Empfehlungsrepertoire.
Mehr zu Aktienfonds und ETFs siehe Link unten.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Eva Schumann
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Datum: 07.08.2010 - 20:38 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 07.08.2010
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