Taler, Taler, du musst wandern - Trend Micro analysiert den Betrug mit gestohlenen Klicks
Zum Einsatz kommt dabei eine bestimmte Art Schadsoftware, so genannte Browser Hijacker, die insbesondere für den Missbrauch von Suchergebnissen genutzt werden. Zwar ist die Funktionsweise der von den Anwendern benutzten Suchmaschinen dadurch nicht beeinträchtigt. Sobald jedoch die User ein Suchergebnis oder einen Werbelink anklicken, werden sie auf eine fremde Webseite umgeleitet, damit ihre Klicks von den Online-Betrügern zu Geld gemacht werden können. Die gekaperten Klicks werden dabei an sogenannte Traffic Broker verkauft, die als Zwischenhändler fungieren und gleichzeitig die innovativen Werkzeuge überlisten, mit denen sich etablierte Suchmaschinenbetreiber oder Online-Marketiers gegen Betrügereien zu wappnen versuchen. Einen solchen kriminellen Zwischenhändler hat Trend Micro in der Nähe von St. Petersburg in Russland ausgemacht, der auch Briefkastenfirmen in Großbritannien und auf den Seychellen besitzt und bereits seit 2005, vielleicht sogar seit 2003 "im Geschäft" ist.
Da der Betrug in der Regel von den Anwendern bald bemerkt wird - schließlich sehen sie ja, dass sie weitergeleitet werden und nicht zu den gewünschten Internetseiten gelangen - müssen die Cyberkriminellen jeden Tag sehr viele Systeme neu infizieren. Darüber hinaus aber versuchen sie mit neuen Tricks, die Lebensdauer ihrer Schadsoftware auf den infizierten Rechnern, die in dem von Trend Micro analysierten Fall bei sechs bis zwölf Tagen liegt, zu verlängern. Einer dieser Tricks ist die Verwendung von DNS-Komponenten in der Schadsoftware, welche die DNS-Einstellungen in den Browsern ändern. Diese Komponenten können auch nach dem erfolgreichen Entfernen des Botnetzes weiter auf dem Rechner bleiben und damit die Neuinfektion ermöglichen.
Weitere Informationen zu Struktur und Funktionsweise dieses Betrugsmodells sind im deutschen Trend Micro-Blog unter http://blog.trendmicro.de/wie-wird-man-millionar-%E2%80%93-kriminelle-banden-der-betrugerische-traffic-broker-und-gestohlene-klicks/ erhältlich.
Trend Micro schützt
Anwender von Trend Micro-Lösungen sind vor der beschriebenen Attacke über das Trend Micro? Smart Protection Network? geschützt. Denn die darin enthaltenen Webreputationsdienste sorgen dafür, dass die Weiterleitung von gefälschten Suchergebnissen unterbunden wird.
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Über Trend Micro
Trend Micro, einer der international führenden Anbieter für Internet-Content-Security, richtet seinen Fokus auf den sicheren Austausch digitaler Daten für Unternehmen und Endanwender. Als Vorreiter seiner Branche baut Trend Micro seine Kompetenz auf dem Gebiet der integrierten Threat Management Technologien kontinuierlich aus. Mit diesen kann die Betriebskontinuität aufrechterhalten und können persönliche Informationen und Daten vor Malware, Spam, Datenlecks und den neuesten Web Threats geschützt werden. Unter http://blog.trendmicro.de informieren sich Anwender zu aktuellen Bedrohungen. Die flexiblen Lösungen von Trend Micro sind in verschiedenen Formfaktoren verfügbar und werden durch ein globales Netzwerk von Sicherheits-Experten rund um die Uhr unterstützt. Zahlreiche Trend Micro-Lösungen nutzen das Trend Micro? Smart Protection Network?, eine wegweisende Cloud-Client-Infrastruktur, die für den Echtzeit-Schutz vor aktuellen und neuen Bedrohungen innovative, Cloud-basierende Reputationstechnologien und Feedback-Schleifen mit der Expertise der TrendLabs-Forscher kombiniert. Trend Micro ist ein transnationales Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio und bietet seine Sicherheitslösungen über Vertriebspartner weltweit an. Weitere Informationen zu Trend Micro finden Sie im Internet unter www.trendmicro.de.
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Datum: 10.08.2010 - 16:47 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Hana Goellnitz
Stadt:
Hallbergmoos
Telefon: +4981188990863
Kategorie:
New Media & Software
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