Bundespräsident Christian Wulff übernimmt die Schirmherrschaft für das 'Jahr der Wälder 2011'
ID: 248480
Bundespräsident Christian Wulff übernimmt die Schirmherrschaft für das "Jahr der Wälder 2011"
Deutscher Wald im europäischen Vergleich an der Spitze
Bundespräsident Christian Wulff übernimmt die Schirmherrschaft für das "Internationale Jahr der Wälder 2011" in Deutschland. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft werde die Bedeutung der Wälder für die Lebensqualität in Deutschland in besonderem Maße gewürdigt, erklärte Bundesagrarministerin Ilse Aigner am Freitag in Berlin.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte das Jahr 2011 zum "Internationalen Jahr der Wälder" erklärt. Dabei soll weltweit auf die besondere Bedeutung des Waldes und einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung sowie die Bekämpfung der Armut hingewiesen werden. Entsprechende internationale Aktivitäten werden vom Waldforum der Vereinten Nationen (UNFF) in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) koordiniert und sollen durch nationale Aktivitäten unterstützt und ergänzt werden. In Deutschland wird das Jahr der Wälder von den Forstverwaltungen des Bundes und der Länder getragen und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) koordiniert.
31 Prozent der Fläche Deutschlands sind mit Wald bedeckt ? Tendenz steigend. Der deutsche Wald wächst beständig, und das schon seit 50 Jahren. In dieser Zeit ist die Waldfläche in Deutschland um eine Million Hektar auf rund elf Millionen Hektar gestiegen. Deutschland verzeichnet einen jährlichen Holzzuwachs von rund 100 Millionen Kubikmeter ? die Holzvorräte Deutschlands sind mit 3,4 Milliarden Kubikmeter mittlerweile die größten Europas. Im Forst- und Holzsektor arbeiten bundesweit rund 1,2 Millionen Menschen, die einen Jahresumsatz von rund 167 Milliarden Euro erwirtschaften. Deutschlands Wälder leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz des Klimas: Sie speichern über 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen Kohlendioxid werden durch den Wald jährlich aus der Atmosphäre gebunden.
"Der deutsche Wald ist auf dem Wachstumspfad. Gleichzeitig wird sich in diesem Jahrhundert sein Erscheinungsbild deutlich wandeln", erklärte Bundesagrarministerin Aigner. Eine Hauptursache für den Veränderungsprozess sei der fortschreitende Klimawandel, so die Ministerin. Andere Baumarten könnten künftig eine stärkere Rolle spielen, so Aigner: "Der Wald wird in vielen Regionen Deutschlands vielfältiger werden." In Zukunft werden heimische Baumarten wie Eiche, Buche, Fichte und Kiefer durch neue Arten ergänzt wie etwa die Douglasie. "Die Waldbesitzer müssen sich auf den Wandel vorbereiten, denn sie planen für die nächsten Generationen. Die Bundesregierung wird die Waldbesitzer dabei unterstützen", sagte Aigner. Um die Leistungen der Wälder für den Klimaschutz zu verstärken und sie fit für den Klimawandel zu machen, will das BMELV einen "Waldklimafonds" auflegen. Mit der neuen "Waldstrategie 2020" stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium zugleich eine neue, tragfähige Balance zwischen den steigenden Ansprüchen an den Wald und seiner nachhaltigen Leistungsfähigkeit zur Diskussion.
http://www.bmelv.de/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 27.08.2010 - 14:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 248480
Anzahl Zeichen: 3378
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 280 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundespräsident Christian Wulff übernimmt die Schirmherrschaft für das 'Jahr der Wälder 2011'"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundestag stimmt Gesetz für die Förderung der ersten Hektare zu Der Deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur Gewährung einer Umverteilungsprämie der Agrar-Direktzahlungen im Jahr 2014 beschlossen. Mit dem Gesetz wird ein wichtiger Teil der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf national
Einigung über die Finanzierung der Europäischen Fischereireform ...
Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Hans-Peter Friedrich, hat die politische Einigung über die zukünftige Ausgestaltung des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) als Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei gewürdigt: "Mit der gestrigen Ei
Bundesminister Friedrich präsentiert Regionalfenster ...
Neue Regionalkennzeichnung sorgt für mehr Transparenz beim Einkauf Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, hat am Donnerstag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin eine neue Regionalkennzeichnung für Lebensmittel vorgestellt. "Das Regional
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Unter der Linde ...
Berlin - Mit vereinten Kräften war es schließlich geschafft - in Berlin-Mitte steht nun ein neuer Baum. Die junge Linde schließt eine Lücke in einer bereits bestehenden Allee in der Hannoverschen Straße. Gepflanzt wurde sie von über zwanzig Jugendlichen der Naturschutzjugend (NAJU), Karl-He
Wie cool ist Berlin? ...
Rieseneiswürfel auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Wissenschaftsjahr Energie lädt ein zur Wette, wie schnell er schmilzt. Berlin, 27. August 2010. Das Wissenschaftsjahr Energie lädt zur Eisblock-Wette: Wie schnell schmilzt ein Eisblock, der 30 Tage lang auf dem Potsdamer Platz in Berlin steht
Wolpert übernimmt das Produktmanagement des Konzerns ...
Wolfsburg, 27. August 2010 - Klaus-Gerhard Wolpert (53), zurzeit Leiter der Baureihe Cayenne der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, übernimmt zum 1. Oktober 2010 im Volkswagen Konzern die Nachfolge von Matthias Müller. Wie bekannt, wurde Müller zum 1. Oktober 2010 zum Vorstandsvorsitzenden
Verurteilung von Trienekens-Geschäftsführern wegen Beihilfe zur Untreue bestätigt ...
Das Landgericht hat den Angeklagten F. wegen Beihilfe zur Untreue in 14 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und den Angeklagten M. wegen Beihilfe zur Untreue in drei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Es hat angeordnet, dass zur E




