Neuer E-Book-Report zu Strukturen, Strategien und Geschäftsmodellen
ID: 248956
Digitale Fassung zum kostenlosen Download
Neuer E-Book-Report zu Strukturen, Strategien und Geschäftsmodellen(firmenpresse) - E-Books sind im Aufwind. Erstmals verkaufte Amazon im vergangenen Weihnachtsgeschäft mehr digitale als gedruckte Bücher, und im Juni dieses Jahres sind Firmenchef Jeff Bezos zufolge auf 100 Printverkäufe bereits 180 Ebooks gekommen. Deutschsprachige Verlage und Autoren fragen sich derweil, wann die Welle über den Atlantik schwappt und auch hier den Markt derartig umkrempelt.
Welche Produktvariationen und Marktstrukturen werden sich mit dem Aufkommen der E-Books herausbilden? Welche Player und Businessmodelle setzen sich durch? Teilen die Web-Giganten Amazon, Apple und Google gegenüber der kleinteiligen Buchhandelsbranche den Kuchen einfach nur unter sich auf? Und wie können innovative Newcomer wie PaperC oder txtr den Markt aufmischen?
Der neue "E-Book-Report" des Verlags Coverport widmet sich nach einem Blick auf das Produkt E-Book mit seine neuen Möglichkeiten für digitale Features, Produktvariationen und Preisstrategien in erster Linie den Businessmodellen und Anbietern des E-Book-Marktes. Dabei geht es zunächst um den Dreikampf der Web-Schwergewichte Amazon, Apple und Google, die mit ihren unterschiedlichen Strategien ein weltweites Rennen um die Vorherrschaft über die E-Books eingeläutet haben. Während Amazon und Apple das Lesen von E-Books fest mit ihren eigenen Lesegeräten verknüpfen, setzt Google hingegen auf Geräteunabhängigkeit.
Um nicht in völlige Abhängigkeit dieser Drei zu verfallen, kann die Konsequenz für Verlage nur heißen, eine breitere und kleinteiligere Vertriebsstruktur zu unterstützen, und nach langem Zögern und Zaudern das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen. So diskutiert der Report mögliche eigene Wege der Verlage und illustriert daneben eine Reihe von Vertriebsmodellen, die die großen Spieler der "alten" Buchhandelswelt zur Zeit auf die Beine stellen. Die Grenzen zwischen Groß- und Einzelhandel verwischen dabei teilweise immer stärker. Denn einige Plattformen richten sich auf der einen Seite direkt an die Leser, und auf der anderen Seite an kleine Buchhändler oder Shopbetreiber, bei denen sie die Produkte listen lassen und dafür die Erlöse aufteilen. Klar ist, dass sich dadurch die Rolle die jetzigen Buchhändler am Ende erheblich wandeln muss, um nicht vollkommen im Strudel der Großen unterzugehen. Ob jedoch Projekte wie Libreka den drei Großen des Webs Paroli bieten können, ist im Zuge des strategischen Schlingerkurses der Plattform zur Zeit mehr als zweifelhaft.
Ebenso liegt der Fokus des Reports auf den innovativen Modellen von Startups und anderen Neulingen, die in der Branche bis vor wenigen Jahren noch niemand auf der Rechnung hatte. Hier entstehen Ansätze, die den Verkauf vollkommen anders strukturieren, die die klassischen Verlagsfunktionen mit Netzwerken aufheben, es gibt Flatrates, Ausleihmodelle und diverse andere spannende Experimente, die für frischen Wind in der Branche sorgen.
Die digitale Fassung des "E-Book-Reports" kann auf www.coverport-blog.de kostenlos bezogen werden. Für Leser, die das Ganze als Printexemplar bevorzugen, kostet der Report im Buchhandel oder bei www.coverport.de 14,90 EUR.
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Datum: 30.08.2010 - 10:55 Uhr
Sprache: Deutsch
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