Jobst Plog übernimmt Beirats-Position des BFFS
Hochkarätige Unterstützung für den Verband der Deutschen Film- und Fernsehschauspieler

(firmenpresse) - Berlin, 01. September 2010
Dem Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) ist es gelungen, einen der kenntnisreichsten Männer des Deutschen Fernsehens in den Beirat zu berufen. Prof. Dr. Jobst Plog wird in dieser Position dem BFFS-Vorstand beratend zur Seite stehen. „Der BFFS hat sich vor vier Jahren mit erfrischender Kreativität auf den Weg gemacht und einen solidarischen Ansatz für alle Schauspieler gefunden“, so Jobst Plog, „ich bin gern bereit, ihn mit meinen Erfahrungen und Kenntnissen zu unterstützen.“
Als langjähriger Intendant des NDR (1991-2008) sowie Vorsitzender der ARD in den Jahren 1993/94 und 2003/2004 zählt Prof. Dr. Jobst Plog zu den prägenden Köpfen des Fernsehbusiness. Sein Engagement für den Kulturkanal ARTE, dessen Präsidentschaft er von 2002 bis 2004 innehatte, wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Ehrenpreis des deutsch-französischen Kulturrats (2005). „Wir schätzen uns glücklich, mit Jobst Plog einen Beirat zu berufen, der sich explizit für das fiktionale Format als Kulturgut einsetzt. Er kennt Probleme und Anliegen von Schauspielern, wenn es um den Erhalt und die Durchsetzung von Qualität geht und wird uns hierbei ein wertvoller Ratgeber und Unterstützer sein“, so Michael Brandner, Schauspieler und Vorsitzender des BFFS-Vorstands.
Das Anliegen des BFFS, den Schauspielern in Deutschland eine starke Lobby zu geben, sieht auch Prof. Dr. Jobst Plog als dringende Aufgabe: „Schauspieler sind eine bunte und zugleich heterogene Berufsgruppe. Es gibt die gut beschäftigten Stars und viel mehr von denen, die erhebliche wirtschaftliche Probleme haben, weil sie gerade nicht ausreichend beschäftigt sind“, kommentiert Plog. „Nur durch einen organisatorischen Zusammenschluss kann es gelingen, für alle mit einer starken Stimme zu sprechen, die in Politik und Gesellschaft gehört wird.“
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Der BFFS vertritt die Interessen der Film- und Fernsehschauspieler in Deutschland. Seit seiner Gründung im April 2006 stellt der Bundesverband mit über 1.500 Mitgliedern heute den größten Interessenverband der nationalen Film- und Fernsehindustrie.
Hauptanliegen ist eine erfolgreiche und im internationalen Kontext konkurrenzfähige Film- und Fernsehindustrie mit transparenten und fairen Regeln für alle Beteiligten. In dem Bewusstsein, dass Schauspieler Rückrat und Gesicht einer wichtigen Branche mit hohem Zukunftspotential sind, pflegt der Bundesverband eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Produzenten und anderen Filmverbänden.
Zu den Zielen des BFFS zählen die Schaffung fairer Arbeitsbedingungen und verlässlicher sozialer Standards, sowie die Förderung, Ermöglichung und der Schutz künstlerischer Qualität in Ausbildung und Produktion.
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Datum: 01.09.2010 - 17:42 Uhr
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