(ots) - Verbraucher können sich trotz der geplanten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke zunächst keine Hoffnung auf sinkende Strompreise machen. "Die Preise sinken nicht, weil sich am aktuellen Kraftwerksmix nichts ändert", sagte Johannes Lambertz, Chef von RWE Power, im Interview mit dem General-Anzeiger, Bonn (Montagsausgabe). Lambertz warnte zugleich davor, allzu große Hoffnungen auf den Ausbau der erneuerbaren Energien zu setzen. Die Stromnetze seien dafür nicht ausgelegt. Er kritisierte die Förderung von Solarstrom. Mit Gebäudeisolierung könne für den gleichen Betrag mehr als die hundertfache Menge Kohlendioxid eingespart werden, sagte der RWE-Manager.
RWE Power betreibt mehr als 40 Kraftwerke in Deutschland, darunter die Atomkraftwerke Biblis, Emsland und Gundremmingen.
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