Die benutzerfreundliche Suche nach Rechts- und Fachinformationen des BMF
USECON untersuchte die Finanzdokumentation (Findok) auf Stärken und Schwächen in einer Online-Umfrage
1.800 MitarbeiterInnen des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) und 2.700 NutzerInnen im Internet nahmen Ende März bis Mitte April 2010 an einer Online-Befragung zur Finanzdokumentation (Findok) teil. Die Findok ist das Rechts- und Fachinformationssystem des österreichischen Finanzressorts, das Auslegungsbehelfe des Bundesministeriums für Finanzen sowie Entscheidungen des Unabhängigen Finanzsenates zum Steuer- und Zollrecht enthält und sowohl intern als auch im Internet von BürgerInnen genutzt wird. Untersucht wurden bei der Online-Umfrage von USECON die Zufriedenheit der BenutzerInnen und die Benutzerfreundlichkeit der Findok – die Resonanz war durchweg positiv.
Das Ergebnis
87% der BefragungsteilnehmerInnen an dem von USECON durchgeführten Projekts, welches einen Monat lang lief, gaben an, dass sie die Findok sehr gut bis gut bei ihrer Arbeit unterstützt. Über 80% kommen auch mit der Suchfunktion sehr gut bis gut zurecht. Dennoch gibt es Verbesserungspotential, wie Dr. Margit Siegl – Organisatorin der Findok-Umfrage beim BMF – angibt: „Die hohe Zufriedenheitsrate freut uns sehr. Zusätzliche Wünsche nehmen wir dennoch ernst.“ Die Verbesserungsvorschläge reichen vom Vorschlag nach Suchmasken à la Google, einer Vereinfachung der Suche über die Anzeige bereits verwendeter Suchbegriffe, der Verbesserung der Darstellung der Ergebnisse bis hin zur Durchführung von Schulungen im Umgang mit der Findok.
Wer nutzt die Findok
Am häufigsten wird die Suche nach Rechts- und Fachinformation über Internet von SteuerberaterInnen und Personen, die die Findok aus beruflichen oder wissenschaftlichen Gründen genutzt, intern von MitarbeiterInnen der Finanzämter und ReferentInnen bzw. FachexpertInnen, die mehrmals pro Woche in das System einsteigen.
Eine Fachinformationssuche, die sowohl von internen Mitarbeitern als auch von externen Personen genutzt wird, muss besondere Kriterien erfüllen: Es dürfen z.B. nicht zu viele Fachbegriffe verwendet werden, die für interne Mitarbeiter selbstverständlich sind, aber Außenstehende vor ein Rätsel stellen. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass sich auch die Suchbegriffe oder die Art der Suche nach Informationen von einem Mitarbeiter des Finanzministeriums und einem Steuerberater sehr stark unterscheiden. Auf diese unterschiedlichen Bedürfnisse muss eingegangen werden. „Das BMF, dem wir schon in jahrelanger Zusammenarbeit in Usability- und User Experience-Fragen zur Seite stehen, hat das sehr benutzerfreundlich und gut gelöst.“, sagt DI (FH) Regine Müller – Senior Consultant bei USECON – und freut sich auch auf weitere zukünftige erfolgreiche Projekte.
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Über USECON
USECON ist ein international tätiges Beratungsunternehmen spezialisiert auf die benutzerorientierte Gestaltung von interaktiven Systemen, Verkaufs- und Erlebniswelten sowie Kommunikationsmitteln. 2001 gegründet als Spin-Off des Forschungszentrums CURE garantiert USECON wissenschaftlich fundierte Methoden in Kombination mit modernster Technik und verfügt über einen Erfahrungshintergrund von mehr als 300 Projekten mit über 200 Kunden aus den verschiedensten Branchen.
USECON – The Usability Consultants GmbH
Mag. Raphaela Ch. Müller
Businesspark MARXIMUM
Modecenterstraße 17 / Objekt 2
1110 Wien, Österreich
E-Mail: presse(at)usecon.com
Tel.: 01 / 743 54 51 -102
Fax: 01 / 743 54 51 -30
Datum: 14.09.2010 - 18:25 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Mag. Raphaela Ch. Müller
Stadt:
Wien
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Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
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