Energie ist Leben ? Zugang für weitere 100 Millionen Menschen in Afrika
ID: 257716
Energie ist Leben ? Zugang für weitere 100 Millionen Menschen in Afrika
25 Minister beschließen energiegeladene Ziele auf dem ersten High Level Meeting der Afrika-EU-Energiepartnerschaft Über 300 Entscheidungsträger von mehr als 60 Delegationen aus Afrika und Europa trafen sich am 14. SepÂtemÂber 2010 auf dem ersten High Level Meeting der Afrika-EU-EnergieÂpartnerÂschaft in Wien, um die Zukunft der Partnerschaft zu gestalten. Gudrun Kopp, Parlamentarische StaatsÂsekreÂtärin im Bundesministerium für wirtÂschaftÂliche Zusammenarbeit und EntÂwickÂlung (BMZ), vertrat DeutschÂland auf der Konferenz und diskutierte über die zukünftigen Ziele gemeinsam mit den EU-Kommissaren Günther Oettinger und Andris Piebalgs sowie der AU-Kommissarin Dr. Elham M.A. Ibrahim.
Kopp betonte: "Nur mit Energie ist Entwicklung möglich. Daher unterstützt Deutschland die Partnerschaft schon von Beginn an und gehört zu deren treibenden Kräften. Im Rahmen der Partnerschaft ermöglichen besonders überregionale Netzwerke zwischen Ländern sichere und nachhaltige Energieversorgung für die Menschen. Deutschland ist weit vorne mit dabei, Know-how für die Entwicklung in Afrika einzubringen."
Die von den Ministern und Kommissaren verabschiedete Erklärung setzt klare Ziele: Bis 2020 will die Partnerschaft weiteren 100 Millionen Menschen in Afrika Zugang zu modernen und nachhaltigen Energiedienstleistungen ermöglichen. Denn drei Viertel der Menschen in Sub-Sahara Afrika leben immer noch ohne Elektrizität, in vielen afrikanischen Ländern haben weniger als 10 Prozent der ländlichen Bevölkerung Zugang zu Energie. Weitere Ziele beziehen sich auf Energiesicherheit und -handel sowie auf erneuerbare Energien, unter anderem zusätzliche 10.000 Megawatt Strom aus Wasserkraft und 5.000 Megawatt Windenergie in Afrika.
EU-Kommissar für Entwicklung, Andris Piebalgs, ergänzte einen neuen Baustein zur wachsenden EnerÂgieÂkooperation beider KontiÂnente: das neue Afrika-EU KooperationsÂprogramm zu erneuerbaren Energien (RECP). Das Programm fördert Technologie- und WissensÂtransfer im Bereich erneuerbarer Energien. Damit wird eine neue Ära für Industrie, Wirtschaft und wirtschaftliche Kooperation zwischen Afrika und Europa eingeläutet.
Deutschland arbeitet mit 15 afrikanischen Ländern in bilateralen, regionalen und Afrika-weiten Programmen im Energiebereich zusamÂmen. Über 800 Millionen Euro investiert die deutsche EntwicklungsÂzusammenÂarbeit in laufende Vorhaben, um Menschen mit Energie zu versorgen. Schwerpunkte liegen hier in der Vernetzung zwischen den einzelnen afrikanischen Ländern und in den erneuerbaren Energien.
Die Ergebnisse des Treffens werden im Aktionsplan des EU-Afrika-Gipfels, der Ende November 2010 in Libyen stattfindet, aufgeÂnomÂmen. Zur Umsetzung der Ziele der Energiepartnerschaft soll die bestehende Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren weiter ausgebaut werden.
Das detaillierte Programm und Hintergrundinformationen finden Sie unter www.aeep-conference.org
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Stresemannstr. 94
D-10963 Berlin
Telefon: 030 / 1 85 35-0
Telefax: 030 / 1 85 35-25 95
E-Mail: presse-kontakt@bmz.bund.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 14.09.2010 - 21:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 257716
Anzahl Zeichen: 3576
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 313 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Energie ist Leben ? Zugang für weitere 100 Millionen Menschen in Afrika"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Kurz vor dem Jahrestag der Gründung des Textilbündnisses hat Minister Müller Bangladesch besucht, den weltweit zweitgrößten Exporteur von Textilien. Dort unternimmt das Entwicklungsministerium mit seinen Partnern zahlreiche Anstrengungen, um die Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter in der
Zusätzliche deutsche Hilfe für das Welternährungsprogramm im Jemen ...
Minister Müller: Wir dürfen die Menschen im Jemen nicht vergessen! Bürgerkriegsflüchtlinge in einem Lager im Jemen Deutschland stockt seine Unterstützung für die notleidende Bevölkerung im Jemen deutlich auf. Angesichts der Notlage steuert das Bundesentwicklungsministerium seine Mittel
Entwicklungsfinanzierung - Start der 'Addis Tax Initiative': Nachhaltige Entwicklung finanzieren - Eigenbeiträge stärken ...
Mitarbeiterin im Finanzministerium in Accra, Ghana Am Rande der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Abeba hat BMZ-Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt als Vertreter Deutschlands heute gemeinsam mit den internationalen Partnern die "Addis Tax Initiative" gestartet. Zi
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Stromausfall in Seeheim-Jugenheim und Pfungstadt ...
SEEHEIM-JUGENHEIM/PFUNGSTADT (ac) ? Ein Bagger hat am Dienstagmittag (14.) bei Tiefbauarbeiten in Teilen von Seeheim-Jugenheim und Pfungstadt einen Stromausfall verursacht. Das teilte der für den HSE-Netzbetrieb zuständige Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar mit. Mitarbeiter der HSE Techn
Mp-tec eröffnet Solarakademie mit umfangreichem Schulungsangebot ...
(ddp direct) Ab Oktober 2010 bietet das Eberswalder Solarsystemhaus Mp-tec GmbH & Co. KG im Rahmen einer eigenen Akademie ein umfangreiches Schulungsangebot für Fachhandwerker, Monteure, Planer und Wiederverkäufer von Solaranlagen an. Dabei können die Schulungsteilnehmer aus 30 verschiedenen
HAASE Biomethananlagen: Renditestarke Investition im Bio-Erdgas-Markt ...
Rund 40 neue Biomethananlagen pro Jahr werden in den nächsten Jahren in Deutschland erwartet. Für Investoren im Marktsegment Bio-Erdgas ist die Höhe der Rendite nicht nur von der Investitionssumme abhängig. Langfristige Renditefaktoren sind vor allem das reibungslose Zusammenspiel aller Anlagen
Tropenwald-Tag: Aufforstungen und FSC-Zertifizierung retten Tropenwald ...
Jedes Jahr gehen circa 15 Millionen Hektar Tropenwald unwiederbringlich verloren. Dies ist mehr als die Fläche der Niederlande, Belgiens und der Schweiz zusammen genommen. Für Umwelt- und Klimaschutz ist dies eine Katastrophe, denn fast 40 Prozent des gesamten gebundenen Kohlenstoffes sind in den




