Tarifrunde Tageszeitungen: Verleger fordern Verzicht
ID: 257746
Tarifrunde Tageszeitungen: Verleger fordern Verzicht
"Die Verleger wollen zulangen und den Redakteursberuf qualitativ und finanziell abwerten", kritisierte DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring. "Es ist angesichts ständig wachsender Arbeitsverdichtung in den Redaktionen nicht länger hinnehmbar, dass die Journalistinnen und Journalisten weitere Opfer für die Rendite der Verlage bringen." Döhring wies darauf hin, dass die Gehaltsentwicklung in den letzten Jahren hinter der Preissteigerung zurückgeblieben sei. Die Verleger wollten trotz veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weiterhin ihre gewohnten zweistelligen Renditen einfahren, kritisierte der DJV-Verhandlungsführer.
Die zweite Verhandlungsrunde wird voraussichtlich am 26. Oktober stattfinden. "Wir erwarten vom BDZV, dass er bis dahin seine Vorstellungen präzisiert", sagte Döhring. "Anders machen Tarifverhandlungen keinen Sinn."
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13
Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 14.09.2010 - 23:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 257746
Anzahl Zeichen: 2408
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 314 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Tarifrunde Tageszeitungen: Verleger fordern Verzicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Journalisten-Verband (DJV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Augenzeugen.info heißt das Blog, das der Deutsche Journalisten-Verband am heutigen Mittwoch gestartet hat. Hier kommen Journalistinnen und Journalisten zu Wort, die Opfer von rechtsextremer Gewalt wurden oder Übergriffe auf Journalisten miterlebt haben. Die Augenzeugenberichte in Wort, Bild und
Polen: DJV fordert Rücknahme der Kündigungen beim Rundfunk ...
Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Kündigungen von Journalisten bei den polnischen Rundfunksendern als "politisch motiviert" verurteilt und ihre sofortige Rücknahme gefordert. Unmittelbar nach Inkrafttreten des Mediengesetzes am vergangenen Freitag waren leitende Redakteure mehr
Köln: DJV verurteilt Desinformationspolitik ...
Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Desinformationspolitik der Polizeibehörden zu den Silvester-Gewalttaten in Köln kritisiert. Als skandalös bezeichnete DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall das Verhalten des Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers, der keine Journalistenfragen mehr zu
Weitere Mitteilungen von Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Nahles: Alle Jugendlichen brauchen eine Perspektive - eine psychologische Zweidrittelgesellschaft verhindern ...
Zur Veröffentlichung der 16. Shell-Jugendstudie erklärt die Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles: Die soziale Spaltung unserer Gesellschaft, die uns Ökonomen in zahlreichen Studien der vergangenen Jahre attestiert haben, zeigt sich nun auch in der Selbstwahrnehmung der jungen Generatio
Landesregierung: Dr. Elke Bartels wird neue Polizeipräsidentin in Duisburg ...
ke Bartels, Abteilungsleiterin bei der Bezirksregierung Düsseldorf, wird neue Polizeipräsidentin von Duisburg. Dies hat die Landesregierung auf Vorschlag von Innenminister Ralf Jäger in ihrer heutigen Kabinettsitzung (14. September) in Düsseldorf beschlossen. "Elke Bartels verfügt als lang
Minister Remmel fordert: ?Verbraucher besser vor unerlaubter Telefonwerbung schützen? ...
ndesregierung Nordrhein-Westfalen will die Verbraucher besser vor unerlaubter Telefonwerbung schützen. Das Kabinett hat auf Vorschlag von Verbraucherschutzminister Johannes Remmel einem Gesetzesantrag zugestimmt, der umgehend in den Bundesrat eingebracht wird. "Die Verbraucherinnen und Verbrau
Deutscher Jugendgerichtstag in Münster: Justizminister Kutschaty für vernetztes Vorgehen gegen jugendliche Intensivtäter ...
Düsseldorf / Münster Justizminister Thomas Kutschaty hat sich für eine verstärkte Kooperation von Justiz, Polizei und Jugendhilfe beim Vorgehen gegen jugendliche Intensivtäter ausgesprochen. "Die Enquete-Kommission des Landtags, die sich mit der Erarbeitung von Vorschlägen für ei




