ABB Deutschland mit Plus bei Basisaufträgen

ABB Deutschland mit Plus bei Basisaufträgen

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Solides Ergebnis in weiter unsicherem Marktumfeld - frühzyklisches Geschäft zieht an




(PresseBox) - In einem weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Umfeld spürt ABB Deutschland im ersten Halbjahr 2010 im kurzzyklischen Geschäft die konjunkturelle Belebung im Inland und auf den Exportmärkten.
Zwar ist der Auftragseingang in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreswert von 1,67 Mrd. Euro um sechs Prozent auf 1,56 Mrd. Euro gesunken. Die Basisaufträge (unter 15 Mio. US-Dollar) zeigen mit einem Anstieg um sieben Prozent aber eine positive Tendenz. Im Juni 2010 konnte sogar der höchste Wert seit Februar 2008 verzeichnet werden. Die Großaufträge (über 15 Mio. US-Dollar) hingegen liegen noch unter dem Vorjahreswert. Allerdings konnte die deutsche ABB im Juli, also zu Beginn des zweiten Halbjahres, einen Großauftrag in Höhe von etwa 700 Millionen US-Dollar für die Netzanbindung von Offshore-Windparks in der Nordsee verbuchen.
Der Umsatz ging in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 um neun Prozent auf 1,47 Mrd. Euro zurück (Halbjahr 2009: 1,61 Mrd. Euro). Grund hierfür ist vor allem der geringere Auftragseingang aus dem Jahr 2009, der sich nun negativ auf den Umsatz auswirkt. Trotz der verhaltenen Entwicklung bei Auftragseingang und Umsatz konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) leicht gesteigert werden. Zum 30. Juni 2010 beschäftigte die deutsche ABB etwa 10.300 Mitarbeiter, fünf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
"Die gute Entwicklung im Bereich der Basisaufträge stimmt uns hoffnungsvoll, dass ABB bei den kurzzyklischen Produkten die Talsohle durchschritten hat", sagt Peter Smits, Vorstandsvorsitzender der ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa. "Investitionen in die Infrastruktur werden vermutlich erst im weiteren Verlauf dieses Jahres wieder vermehrt getätigt, insbesondere im Energiesektor", so Smits.
Die deutsche ABB ist auf ihrem Heimmarkt gut positioniert: Bei den Aufträgen steigt der Anteil aus Deutschland wieder an. Der Großauftrag für das Stromübertragungs-System in der Nordsee vom Übertragungsnetzbetreiber transpower ist ein Beispiel für einen der Geschäftstreiber von ABB, nämlich die steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien. Investoren aus der Industrie und der Versorgungswirtschaft benötigen weiterhin Technologien, mit denen die Energieeffizienz verbessert, die industrielle Produktivität erhöht und die Stromversorgung zuverlässiger gemacht werden kann. Insbesondere besteht Bedarf am Aufbau intelligenter Netze, so genannter Smart Grids. Sie sind Voraussetzung, um erneuerbare Energien wirtschaftlich, effizient und sicher zu integrieren. In die intelligenten Netze der Zukunft bringt ABB ihr gesamtes Portfolio ein - von der Energietechnik bis zur Automationstechnik.


ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von 3,18 Milliarden Euro und beschäftigte zum 30. Juni 2010 etwa 10.300 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 117.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.
Alle Zahlenangaben nach US-GAAP.

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Datum: 16.09.2010 - 14:20 Uhr
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