Albers: Vorrang für Erneuerbare Energien statt Laufzeitverlängerung
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AKW-Laufzeitverlängerungen stehen dem Ausbau der Erneuerbaren Energien im Weg. Denn Atom- und auch Kohlekraftwerke können sich dem System der Erneuerbaren Energien nicht anpassen. Ein harmonisches Miteinander der Technologien ist ein Märchen der großen Energiekonzerne. Der im Jahre 2002 gesetzlich festgelegte Ausstieg aus der Kernenergie wird durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien mehr als kompensiert. "Bis 2020 können die Erneuerbaren im Stromsektor nahezu die Hälfte der Versorgung übernehmen. Die energiepolitischen Pläne der Bundesregierung von Anfang September torpedieren diesen Ausbaupfad der Erneuerbaren", so Albers.
Die Kernenergie ist eine veraltete Technologie der frühen 70er Jahre. Sie bietet keine Lösung für die aktuellen Herausforderungen des Klimaschutzes. Hierfür sind Umwelttechnologien der heutigen Zeit gefordert. Zusammen mit verstärkten Anstrengungen bei der Energieeffizienz sind es die Erneuerbaren Energien, die das Ziel von 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis 2020 möglich machen. Neben dem Klimaschutz dienen die Erneuerbaren Energien auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland als Jobmotor. Über 300.000 Menschen arbeiten mittlerweile in der Branche der Erneuerbaren Energien. Bis 2020 können mindestens 500.000 zukunftssichere Jobs in diesem innovativen Zukunftsfeld entstehen. "Die von der Bundesregierung in einer Nacht- und Nebel-Aktion beschlossene Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gefährdet diese Entwicklung ohne Not", betonte Hermann Albers. "Jetzt sind die Abgeordneten des Deutschen Bundestags gefordert, den energiepolitischen Irrweg der Bundesregierung im Gesetzgebungsverfahren zu stoppen."
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Datum: 18.09.2010 - 16:00 Uhr
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