Regierung muss Kohlekompromiss ohne Wenn und Aber verteidigen
ID: 266335
Regierung muss Kohlekompromiss ohne Wenn und Aber verteidigen
"Die Bundesregierung muss ihr doppeltes Spiel bei der Steinkohleförderung beenden und den Kohlekompromiss von 2007 ohne Wenn und Aber gegen die Brüsseler Kahlschlagpolitik verteidigen. Wenn die EU- Kommission sich mit ihrer Forderung durchsetzt, die Subventionen schon 2014 zu beenden, werden Massenentlassungen im Steinkohlebergbau und Milliardenlasten für die öffentlichen Kassen im Bund, in NRW und im Saarland wären die Folgen sein", erklärt Ulla Lötzer, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zum heutigen Kohleaktionstag der IG BCE im Rahmen der Aktionen des Europäischen Gewerkschaftsbundes in Brüssel. Lötzer weiter:
"Während Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der innenpolitischen Bühne die Kämpferin gibt, lässt sie Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle mit seinen marktradikalen Vorstellungen hinter den Brüsseler Kulissen gewähren. So hat die Bundesregierung in Brüssel nur einen halbherzigen Prüfvorbehalt zur Kahlschlag-Verordnung der EU- Kommission angemeldet.
Diese Schmierenkomödie kann nur durch einen eindeutigen Auftrag des Bundestags beendet werden. DIE LINKE wird deshalb einen bereits im nordrhein-westfälischen Landtag mit den Stimmen der LINKEN, der SPD, der CDU und von Bündnis90/Die Grünen beschlossenen Antrag für den vollständigen Erhalt des Kohlekompromisses von 2007 mit einer bindenden Handlungsverpflichtung für die Bundesregierung im Bundestag zur Abstimmung bringen."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 29.09.2010 - 14:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 266335
Anzahl Zeichen: 2024
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 221 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Regierung muss Kohlekompromiss ohne Wenn und Aber verteidigen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
1 1 wertet Homepage-Angebot weiter auf ...
Internet-Provider erweitert Speicherplatz /// Viele zusätzliche Features für Entwickler /// Sonderaktion mit stark reduzierten Preisen Montabaur, 29. September 2010. Die 11 Internet AG hat ihr Hosting-Angebot für anspruchsvolle Webentwickler weiter aufgewertet. Ab sofort sind in den beiden Tar
Neues Schulgesetz muss Aufbruch für Hessens Schulen skizzieren ...
"Der Gesetzentwurf der SPD geht insgesamt in die richtige Richtung, denn er will längeres gemeinsames Lernen ermöglichen, beschreibt Schritte hin zu selbstständigeren Schulen und setzt auf die Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung. Es ist gut, dass nun aus der Oppositio
DB weist Stern-Bericht zu Stuttgart 21 entschieden zurück: "Fakten widerlegen haltlose Behauptungen ...
Planungen entsprechen nationalem und europäischem Recht (Berlin, 29. September 2010) Die Deutsche Bahn weist einen Vorabbericht des am Donnerstag erscheinenden Magazins "Stern" zum Projekt Stuttgart 21 mit aller Entschiedenheit als falsch zurück. In nicht nachvollziehbarer Weise wer
Plenardebatte Deutsche Einheit - GRÜNE: CDU und FDP ging es nicht um Würdigung der Deutschen Einheit ...
CDU und FDP haben nach Einschätzung der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit ihrem heutigen Verhalten im Plenum bewiesen, dass es ihnen keine Sekunde um die Würdigung der Deutschen Einheit, sondern vielmehr um reine Parteipolitik gegangen sei. DIE GRÜNEN verweisen darauf, dass sie mit




