Gasvorkommen unter Gorleben seit 1976 verschwiegen - Erkundung sofort beenden
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Gasvorkommen unter Gorleben seit 1976 verschwiegen - Erkundung sofort beenden
"Ich bin entsetzt über die Skrupellosigkeit, mit der das damalige Kabinett Albrecht über diese Tatsachen hinweg gegangen ist und wie seit mehr als 30 Jahren das Volk verdummt und Geld verschwendet wird", so Dorothee Menzner zur Weitererkundung in Gorleben nach den Aussagen Anselm Tiggemanns im Untersuchungsausschuss. Die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Anselm Tiggemann, Verfasser der Expertise zur Vorauswahl des Standortes Gorleben, hat bestätigt, dass dem niedersächsischen Kabinett bereits 1976 bekannt war, dass unterhalb des Salzstocks mit größeren Erdgasvorkommen zu rechnen ist. Doch diesen Fakten ist man nicht weiter nachgegangen. Im Gegenteil, man hat das Problem verschwiegen, wohl in dem Bewusstsein, dass Gasvorkommen unter dem Salzstock das Aus für Gorleben als Atommüll-Endlager bedeutet.
Jetzt muss endlich Schluss sein mit dem Alibi-Atommüllprojekt Gorleben. Die Entsorgung des Atommülls ist ungelöster denn je. Die Atomkraftwerke müssen unverzüglich und unumkehrbar abgeschaltet werden. Es darf kein einziger Cent mehr in die Erkundung des Salzstocks Gorleben gesteckt werden."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Telefax +4930/227-56801
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Datum: 01.10.2010 - 19:46 Uhr
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