American Express und SAP entwickeln integrierte Zahlungslösung
Vereinfachte Zusammenarbeit im elektronischen Zahlungsverkehr
Unternehmen nutzen heute viele verschiedene Schnittstellen für elektronische Transaktionen zwischen den Softwaresystemen ihrer Banken und Lieferanten sowie der eigenen ERP-Anwendung. Durch die zahlreichen verschiedenen Protokolle sowie proprietären Standards und Technologien, können diese Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen hohe Kosten für Anpassungen und Wartung verursachen: Für globale Konzerne zwischen 35.000 und 350.000 Euro.
Die gemeinsame Lösung wird über eine "Plug-and-Play"-Funktionalität zur Steigerung der Prozesseffizienz ohne hohe Anfangsinvestitionen verfügen. SAP-Kunden können somit schnell und einfach auf den elektronischen Zahlungsverkehr umstellen und reduzieren die Entwicklungskosten bei der Implementierung. Durch die Integration von Zahlungslösungen mit der zugrunde liegenden Technologie der Geschäftsprozesse eines Unternehmens, können diese den Zeitpunkt von Zahlungen kontrollieren und optimieren und folglich die Liquidität erhöhen. Die gemeinsame Lösung kombiniert die Stärken der Lösung Buyer Initiated Payments von American Express mit der Technologie zur Prozessintegration (Process Integration - PI) der Technologieplattform SAP NetWeaver. Die PI-Technologie wird dabei die Datenintegrität der Zahlungen sowie die Workflows und Freigabeprozesse der SAP-Software beibehalten.
"Firmenkunden haben typischerweise fragmentierte Treasury-Arbeitsplätze, Handelssysteme, Lösungen zur Kreditoren- und Lohnbuchhaltung sowie andere Finanzlösungen zum internen und externen Datenaustausch mit Banken und Lieferanten", so Jeanne Capachin, Research Vice President beim Analystenhaus IDC Financial Insights. "Daher ist ein höherer Standardisierungsgrad der Daten und eine bessere Anbindung zwischen Käufern und Lieferanten notwendig. SAP und American Express haben diese Herausforderungen bei der Verwaltung mehrerer Systeme von Drittanbietern erkannt, und arbeiten daher bei der Einführung und Wartung von Zahlungslösungen zusammen, um ihren Kunden die Nutzung zu vereinfachen und die Kosten zu senken."
"Automatisierte Zahlungslösungen können Unternehmen entscheidend bei Kosteneinsparungen unterstützen, bedingten aber früher erheblichen Ressourcen- und Zeitaufwand zur Implementierung", sagte Jaromir Divilek, Senior Vice President und General Manager, American Express Global Commercial Card. "Durch unsere gemeinsame Lösung können wir SAP- und American Express-Kunden eine schnellere und kosteneffizientere Möglichkeit anbieten, von den Vorteilen des elektronischen Zahlungsverkehrs zu profitieren. SAP hat eine breite Kundenbasis bei globalen Unternehmen und ist somit ein idealer Partner. Wir teilen die Verpflichtung, unseren Kunden geschäftlichen Mehrwert und Innovationen zu liefern."
"Die globale Präsenz und Geschäftsprozessexpertise von SAP im Bereich Finanzdienstleistungen geben uns die einzigartige Möglichkeit, Kunden die Anbindung mit den Zahlungsdiensten von American Express zu erleichtern", erklärte Don Trotta, Senior Vice President und Global Head of Financial Services bei SAP. "Die Zusammenarbeit mit American Express betont den bewährten Geschäftsnutzen unserer Software. Darüber hinaus zeigt die Kooperation, wie Kunden mit bestehenden SAP-Lösungen neue Potenziale erschließen können."
Veranstaltungshinweis: SIBOS 2010
Die SIBOS 2010, eine der weltweit bedeutendsten Fachkonferenzen für Finanzdienstleistungen, findet vom 25. bis 29. Oktober in Amsterdam statt. SAP zeigt am Stand A445 die neusten Entwicklungen des Branchenportfolios SAP for Banking. Weitere Informationen unter www.swift.com/sibos2010
Informationen zu American Express Buyer Initiated Payments
Die Lösung American Express Buyer Initiated Payments ist ein integriertes und webbasiertes Automatisierungstool zu Verbesserung der Zahlungsabwicklung von Unternehmen. Vorteile sind:
- Erweiterung der Zahlungsziele (Days Payable Outstanding - DPO) zur Maximierung der kurzfristigen Liquidität
- Ausbau des elektronischen Zahlungsverkehrs, Reduzierung der Kosten bei anderen Zahlungsarten und Lieferantenanfragen
- Verbesserung der Sicherheit im Zahlungsverkehr, Minimierung von Betrug
Informationen zu SAP NetWeaver Process Integration
Als Bestandteil der Technologieplattform SAP NetWeaver ermöglicht die Middleware SAP NetWeaver Process Integration (SAP NetWeaver PI) den Datenaustausch zwischen der eigenen und der Geschäftsprozesssoftware von Partnern. Die Technologie basiert auf einer serviceorientierten Architektur (SOA) und wird auch eingesetzt, um servicefähige Geschäftsprozesse über heterogene IT-Landschaften zu integrieren und automatisieren. SAP NetWeaver PI dient als Enterprise Service Bus (ESB) beim Datenaustausch zwischen Softwarelösungen mit unterschiedlichen Datenformaten und Protokollen. Mehr als 3.500 SAP-Kunden nutzen PI produktiv zur Integration verschiedener Anwendungen (Application-to-Application - A2A), zum unternehmensübergreifenden Datenaustausch und für servicefähige Geschäftsprozesse.
Informationen zu American Express Global Commercial Card
Der Unternehmensbereich Global Commercial Card von American Express bietet Firmenkreditkarten, Corporate Purchasing Solutions (Lösungen zum Einkauf von Waren und Dienstleistungen) und weitere Kostenmanagementlösungen für mittelständische und Großunternehmen in aller Welt. In den USA ist das Unternehmen führend im Bereich Firmenkreditkarten und zählt rund 70 Prozent der in den 'Fortune 500' aufgeführten Unternehmen sowie zehntausende mittelständische Unternehmen zu seinen Kunden. American Express stellt Firmenkreditkarten in Landeswährung in mehr als 40 verschiedenen Ländern aus sowie International Dollar Corporate Cards für mehr als 100 weitere Länder. Weitere Informationen finden Sie unter: www.americanexpress.de
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei mehr als 102.500 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 10,7 Mrd. Euro. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei mehr als 102.500 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 10,7 Mrd. Euro. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.
Datum: 18.10.2010 - 15:36 Uhr
Sprache: Deutsch
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Stadt:
New York/USA und Walldorf
Kategorie:
Softwareindustrie
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