Damit Trauer nicht zur Depression wird

Damit Trauer nicht zur Depression wird

ID: 282392

60 Prozent aller Depressionen entstehen aus unverarbeiteter Trauer



(firmenpresse) - Berlin im Oktober 2010. Es wird draußen langsam kälter und die Abende brechen eher
herein. Der Sommer ist vorbei und die Advents- und Weihnachtszeit lenken uns noch nicht
ab.

In dieser Zeit kommen ernstere Themen zum Zuge. Der November wird allgemein als
Trauermonat bezeichnet. Sicherlich, getrauert wird jahreszeitenunabhängig aber im
November gibt es den Buß- und Bettag, den Totensonntag und das Allerheiligenfest wird
in der Nacht zum 1. November gefeiert. Es wird der Verstorbenen gedacht.

Trauer hat nur noch wenig Platz in unserer Gesellschaft und in unseren Tagesabläufen.
Das Umfeld erwartet, dass man nach spätestens sechs Wochen wieder voll einsatzfähig
ist. Vom Trauerjahr sollte man möglichst niemanden etwas merken lassen. Laut Dr.
Manfred Wolfersdorf, Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Bayreuth, entstehen
über 60 Prozent aller Depressionen aus unverarbeiteter Trauer. So mutiert Trauer oftmals
von einer vorübergehenden, extrem angespannten, verzweifelten und hilflosen
Verfassung zu einer Depression.

„Beim Tod eines geliebten Menschen erfahren wir, was Tod ist. Dieses Todeserlebnis
widerfährt uns, trifft uns, lässt uns irre werden an uns und an allem, was wir bisher für
selbstverständlich gehalten haben. Es erschüttert nicht nur unser Welt- und unser
Selbstverständnis, es zwingt uns zur Wandlung – ob wir wollen oder nicht.“, schreibt
Verena Kast, Buchautorin und Professorin für Psychologie an der Universität Zürich sowie
Dozentin und Lehranalytikerin am dortigen C.G. Jung-Institut.

Trauer kann Wandlung und eine Chance der Veränderung in sich bergen. Wir wissen oft
nicht, mit dieser Möglichkeit umzugehen. Trauern will gelernt sein und da sie meist im
Verborgenen statt findet, um andere nicht zu belasten, gibt es dafür wenige Vorbilder.
Unterstützung auf diesem Weg gibt es in Trauergruppen, in therapeutischen


Zusammenhängen, oder bei ausgebildeten Trauerbegleitern, wie Eva Terhorst. Ihr
Angebot reicht vom Trauertelefon, dem Trauerchat über Trauergruppen und
Einzelgesprächen bis zu einem Trauerhandbuch, das als PDF unter
www.trauerbegleiter.org herunter geladen oder dort auch online geführt werden kann. Die
Trauergruppen und Einzelgespräche finden in ihrer Praxis in Tiergarten statt.

Jede Trauer verläuft anders. Diesen individuellen Weg gilt es achtsam zu unterstützen und
durch Rituale, Gespräche und Gruppenzusammenhänge zu begleiten. Den Verstorbenen
wäre es sicherlich wichtig und bedeutet für sie eine Entlastung, dass ihre Hinterbliebenen
sich Unterstützung holen, um aus dem großen Verlust, eine einzigartige Reise in ein neues
Leben werden zu lassen.

Kontakt: Eva Terhorst, info@trauerbegleitung.org, Tel: 030 391 006 70,
www.trauerbegleitung.org


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Eva Terhorst
Trauerbegleitung
Elberfelder Straße 9
10555 Berlin
Tel: 030 399 065 58
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Bereitgestellt von Benutzer: Evianne
Datum: 22.10.2010 - 18:31 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Eva Terhorst
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Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin


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Freigabedatum: 22.10.2010

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