Unzureichende Kennzahlensysteme für das Produktionsmanagement
Vergleichsstudie der FELTEN Group: Häufig sind veraltete KPIs im Einsatz und stören die Optimierungsprozesse
Danach geben die Firmen ähnlich wie 2009 fast zu zwei Dritteln an, dass Key Performance Indicators (KPIs) immer wichtiger für das effiziente Management der Fertigungsprozesse werden, für weitere 24 Prozent haben sie eine mittlere Bedeutung. Diese Wertschätzung ist nicht grundlos, immerhin geben diese Daten bei sachgerechtem Einsatz und präziser Auswertung prinzipiell hilfreiche Auskunft beispielsweise zu den Bearbeitungszeiten, Ausschussquoten, Nutzungsgraden oder zu den Qualitätskosten. Auch Fehlerhäufigkeiten oder Prozessstabilität lassen sich auf diese Weise sinnvoll ermitteln.
Allerdings hat sich gegenüber dem letzten Jahr hinsichtlich des Einsatzes bedarfsgerechter Kennzahlensysteme im Produktionsmanagement der Handlungsbedarf nicht wesentlich reduziert. Lediglich drei von zehn Unternehmen verfügen darüber (2009: 28 Prozent), in zusätzlich jedem zweiten Fall weist es schon erhebliche Einschränkungen auf. 18 Prozent der befragten Fertigungsunternehmen haben allerdings noch gar keine oder nur fragmentarische KPI-Methoden im Einsatz, vor Jahresfrist waren dies allerdings noch 5 Prozent mehr. Allerdings bleibt selbst dort, wo sich Kennzahlensysteme bereits weitgehend etabliert haben, weiterhin ihr Nutzen gering. Dies resultiert nach der FELTEN-Erhebung aus dem Problem, dass vielfach mit veralteten Kennzahlen gearbeitet wird. Gegenüber 2009 hat sich diese Situation sogar noch etwas verschlechtert: Nur ein gutes Drittel der Firmen kümmert sich nach den aktuellen Ergebnissen darum, dass diese Daten kontinuierlich überprüft werden. Vor einem Jahr waren dies noch 6 Prozent mehr.
Damit hängt möglicherweise zusammen, dass die Kennzahlen in der Praxis meistens noch recht zurückhaltend in den Kontinuierlichen Verbesserungsprozessen (KVP) für das Produktionsmanagement verwendet werden. Sie kommen nur in jedem fünften Fall konsequent zum Einsatz, weitere 57 Prozent der befragten Firmen und damit etwas mehr als noch 2009 nutzen sie teilweise in den KVP-Maßnahmen. 22 Prozent hingegen kaum oder gar nicht; im letzten Jahr waren es noch 28 Prozent.
„Kennzahlen an sich sind in der Praxis des Produktionsmanagements keineswegs ein Fremdwort, nur fehlt es oft noch an der notwendigen Systematik und Durchgängigkeit“, berichtet Geschäftsführer Werner Felten aus seinen Praxiserfahrungen, sieht dies aber in Zusammenhang mit den bisherigen Begrenzungen bei den Methoden und Technologien. „KPI haben als Steuerungsinstrument vor allem darin ihren Sinn, Produktivitäts- und Qualitätsdefizite zu ermitteln und daraus abgeleitet Optimierungsmaßnahmen zu initiieren.“ Dies verlangt seiner Ansicht nach analytische Verfahren, die mit den traditionellen MES-Systemen nicht zu erreichen sind. „In den Produktionsprozessen muss die gleiche analytische Qualität erreicht werden wie in den Business-Prozessen“, legt Felten die Messlatte hoch. Dies sei aber nur mit Lösungen zu erreichen, die einen ganzheitlichen und prozessorientierten Production Intelligence-Ansatz (PI) verfolgen.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über FELTEN Group:
Die FELTEN Group ist ein international tätiges Software- und Beratungsunternehmen, das Lösungen zur Prozessoptimierung für alle Produktionsbereiche und nach internationalen Qualitätsnormen der GMP und FDA (21CFR Part 11) entwickelt. Zu den Kunden gehören Beiersdorf, Boehringer Ingelheim, Symrise, Sensient, Texas Instruments usw. FELTEN verfolgt als erster Anbieter den ganzheitlichen und prozessorientierten Production Intelligence-Ansatz. Das Unternehmen ist außer im deutschsprachigen europäischen Raum auch in Großbritannien und Frankreich präsent.
denkfabrik groupcom
Wilfried Heinrich
Tel. 022 33 / 61 17 - 72
Fax 022 33 / 61 17 - 71
Pastoratstr. 6
50354 Hürth
wilfried.heinrich(at)denkfabrik-group.com
www.denkfabrik-group.com
Datum: 09.11.2010 - 12:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 291437
Anzahl Zeichen: 3684
Kontakt-Informationen:
Stadt:
54455 Serrig
Telefon: 0 65 81 / 91 69 - 0
Kategorie:
New Media & Software
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 539 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Unzureichende Kennzahlensysteme für das Produktionsmanagement "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
FELTEN Group (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
(Serrig, 10.07.2012) Einer kürzlich durchgeführten Studie der FELTEN Group zufolge scheint die Energiewende inzwischen auch in den Unternehmen der Produktionsbranchen angekommen zu sein. Denn im Ranking der strategischen Prioritäten hat dieses Thema bereits eine vordere Position erreicht. Es lieg
Energiewende kommt langsam in der Produktion an ...
(Serrig, 20. Juni 2012) Die Energiewende scheint in den Unternehmen der Fertigungsbranchen schon weitgehend angekommen zu sein. Nach einer Studie der FELTEN Group hat dieses Thema bezogen auf die Produktion eine vordere Position im Ranking der strategischen Prioritäten erreicht. Es liegt inzwischen
Automatisch den Energieverbrauch in der Produktion optimieren ...
(Serrig, 29.05.2012) Selbstverständlich träumen Unternehmen davon, Produktionsprozesse oder betriebswirtschaftliche Abläufe quasi auf Knopfdruck durchgängig optimieren zu können. Dass dieser Wunsch kaum in Erfüllung gehen kann, resultiert aus den meist sehr komplexen und sich dynamisch veränd
Weitere Mitteilungen von FELTEN Group
Owlient in Deutschland: In drei Jahren rund 1,9 Millionen Spieler beim Pferdespiel Howrse ...
Vor drei Jahren brachte der französische Softwarehersteller Owlient seine Browsergames auch nach Deutschland. Vor allem mit Howrse, dem Online-Spiel für Pferdeliebhaber, konnte das Unternehmen seither in Deutschland einen riesigen Erfolg verzeichnen: Schon nach einem Jahr waren dafür rund 550.000
MFG.com: Service ist entscheidend für die Qualität einer Sourcing-Plattform ...
Sourcing-Marktplätze gibt es viele. Entscheidend dabei ist nicht, ob möglichst viele Einkäufer und Lieferanten auf dem Marktplatz gelistet sind, denn die passenden Geschäftspartner finden nicht automatisch zueinander. Unternehmen, die mit dieser Erwartungshaltung ihre Ausschreibungen auf einem S
Trivadis und Tradeware schliessen exklusive Zusammenarbeit für Oracle Exadata ...
Stuttgart/Basel, 9. November 2010. Die IT-Dienstleisterin Trivadis und der Anbieter von IT-Infrastrukturen Tradeware AG kooperieren ab sofort im Bereich "Exadata - Oracle Database Machine". Beide Unternehmen sind Oracle Platinum Partner und bieten innerhalb der DACH-Region ein gemeinsames,
Zum Modellieren von Datenbanken und Data Warehouses: Embarcadero ER/Studio XE ...
Frankfurt / Eschborn - 9. November 2010. Embarcadero Technologies kündigt die Verfügbarkeit von ER/Studio XE an, der preisgekrönten Tool-Sammlung für Datenbank-Design und zum Modellieren von Daten. Die neue Version ist noch nutzerfreundlicher sowie skalierbarer und bringt erweiterte Datenbank-Ma




