Verpackungsverordnung bleibt Streitpunkt: Klagewelle nach der Novellierung?
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Bonn - Die Novellierung der Verpackungsverordnung geht mittlerweile auf die Zielgerade. Nach der Anhörung der beteiligten Kreise Ende März in Bonn wird aktuell der Referentenentwurf fortgeschrieben und soll zwischen den einzelnen Ressorts abgestimmt werden. Ehrgeiziges Ziel ist es, am 9. Mai die Kabinettsvorlage im Bundeskabinett zu verabschieden.
„Dabei ist noch gar nicht sicher, wie eine widerspruchsfreie und nicht anfechtbare Novelle umzusetzen ist. Vielmehr mehren sich die Zeichen aus den Lagern der Selbstentsorgungssysteme, die mit der Novelle enteignungsgleiche Tatbestände festmachen“, so Sascha Schuh, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens ASCON Gesellschaft für Abfall und Sekundärrohstoff Consulting.
In vier Regionaltagungen behandelt ASCON für die betroffenen Wirtschaftskreise die wichtigsten Fragen der anstehenden Änderungen der Verpackungsverordnung. Was haben die bisherigen Novellen wirklich gebracht? Lösen die aktuellen Vorschläge zur Novelle wirklich die Probleme, die tatsächlich gelöst werden müssen? Wie kommen die Entsorger mit dem zunehmenden Konkurrenzdruck der Systeme zurecht? Mittlerweile ziehen sich immer mehr mittelständische Unternehmen aus dem LVP-Segment zurück und konzentrieren sich auf alternative Abfallströme.
Wohin entwickelt sich die LVP Sammlung, Sortierung und Verwertung nach der 5. Novellierung und welche Chancen ergeben sich zukünftig für die Beteiligten? Wo gibt es für Entsorger alternative Mengen- und Abfallströme?
Weitere Informationen auf der Website von ASCON http://www.ascon-net.de.
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Datum: 04.05.2007 - 13:49 Uhr
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