Westerwelle kuerzt den Etat fuer UNICEF um 28 Prozent

Westerwelle kuerzt den Etat fuer UNICEF um 28 Prozent

ID: 304502

Westerwelle kuerzt den Etat fuer UNICEF um 28 Prozent



(pressrelations) - utigen Schlussabstimmung ueber den Bundeshaushalt 2011 im Deutschen Bundestag erklaert die zustaendige Berichterstatterin fuer Kinder in der in der Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der SPD-Bundestagsfraktion Karin Roth:

Offensichtlich schaetzt die schwarz-gelbe Bundesregierung die weltweit wichtige und anerkannte Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen nicht sehr: Die Mittel fuer UNICEF wurden von 6,5 Millionen Euro auf 4,675 Millionen Euro gekuerzt. Das entspricht einer Kuerzung von ueber 28 Prozent. Damit tritt die Bundesregierung Kinderrechte mit Fuessen.

Nur wenige Tage nachdem wir den Internationalen Tag der Kinderrechte gefeiert haben und die Kanzlerin Mitte des Jahres vollmundig versprochen hat, im Kampf gegen Kindersterblichkeit jaehrlich zusaetzliche 80 Millionen Euro zur Verfuegung zu stellen - was nicht eingehalten wurde - , ist diese Kuerzung ein weiterer Schlag ins Gesicht derer, die die Existenzbedingungen von Kindern verbessern. Zuallererst gehoert dazu die Bekaempfung der Kindersterblichkeit, aber auch der Bau von Schulen fuer Kinder - also Bildung fuer alle. Unter dem Leitsatz "Gemeinsam fuer Kinder" setzt sich UNICEF weltweit dafuer ein, die Kinderrechte fuer jedes Kind zu verwirklichen. Das Kinderhilfswerk wurde 1946 gegruendet und arbeitet heute in ueber 150 Laendern. UNICEF versorgt jedes zweite Kind weltweit mit Impfstoffen, baut Brunnen und stellt Schulmaterial und Schulen fuer Millionen Kinder bereit.

Mit der Hilfe von UNICEF konnte viel erreicht werden: Heute gehen mehr Kinder denn je zur Schule. Und weltweit waechst das Bewusstsein, dass Kinder Persoenlichkeiten mit eigenen Rechten sind. Doch bis heute leiden Millionen Kinder unter extremer Armut und Ausbeutung. 150 Millionen Kinder muessen unter gefaehrlichen und ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. Und noch immer sterben Jahr fuer Jahr neun Millionen Kinder (vergleichbar mit den Einwohnerzahlen von Hessen und Berlin) an Krankheit, Hunger oder Gewalt. Umso unverstaendlicher ist es, dass Aussenminister Westerwelle hier den Rotstift ansetzt.




Kontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Oekolandbau auf dem Abstellgleis? P-Konto: Banken machen Geschaefte mit der Armut
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.11.2010 - 15:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 304502
Anzahl Zeichen: 2613

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 237 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westerwelle kuerzt den Etat fuer UNICEF um 28 Prozent"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Das Gleichheitsversprechen im AGG wird aktualisiert ...
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bekommt ein Update. 20 Jahre nach der Einführung haben sich das Antidiskriminierungsrecht und die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle bewährt. Das AGG leistet einen zentralen Beitrag zu Fairness am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche und im Zivilrecht

Zum Anne-Frank-Tag: Demokratiebildung und Erinnerungskultur bleiben unverzichtbar ...
Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank geboren. Seit zehn Jahren organisiert das Anne-Frank-Zentrum den bundesweiten Anne-Frank-Tag als Aktionstag an Schulen. Unter dem Motto "Geschichten erzählen" stellt das Anne-Frank-Zentrum kostenlose Lernmaterialien für Schulen bereit, die den Schülerin

BAföG-Reform muss zum Wintersemester kommen ...
In die Ausbildung junger Menschen zu investieren, fördert auch die Fairness zwischen den Generationen. Gleichzeitig legt es den Grundstein für künftigen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum, denn Studierende und Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb muss die BAföG-Reform zu


Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion


Oekolandbau auf dem Abstellgleis? ...
r abschliessenden Beratung des Deutschen Bundestages zum Einzelplan 10 (Bundesministerium fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - BMELV) erklaeren die zustaendigen Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Heinz Paula und Rolf Schwanitz: Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU un

Verbraucherpolitik: Aigner setzt nichts durch ...
Zu der heutigen Debatte ueber den Haushalt des Bundesverbraucherministeriums erklaeren der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber und die verbraucherpolitische Sprecherin Elvira Drobinski-Weiss: Ankuendigen, sich im Kabinett nicht durchsetzen und am Ende sogar das G

Rien ne va plus ...
"Im großen EU-Casino gehen bald die Lichter aus, wenn das perverse Spiel der Banken nicht gestoppt wird", kommentiert Sahra Wagenknecht Spekulationen über eine bevorstehende Verdoppelung des Eurorettungsschirms. "Der Flaschengeist des maroden Wirtschaftssystems ist entwichen und auc

Falschinformation der Regierung zur Rente mit 67 ...
sministerin Ursula von der Leyen (CDU) belügt die Bürger Frankfurt am Main - Mit falschen Zahlen wirbt die Bundesregierung in einer Anzeige für die Rente mit 67, kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt. In der Kampagne "Arbeiten bis 67" behauptet das von Ursula von der Leyen (CDU) gefü


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z