EU-Kommissar auf Stippvisite bei PROFACTOR
STEYR. Anlässlich seines Oberösterreich-Besuches machte EU-Regionalkommissar Johannes Hahn in Begleitung von Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl am 12. November auch Halt bei PROFACTOR in Steyr."Wir sind schon ein wenig stolz, dass man gerade uns als eines der Musterbeispiele erfolgreicher EU-Regionalförderung ausgesucht hat", freut sich Andrea Möslinger, Geschäftsführerin vonÖsterreichs Nummer eins in der angewandten Produktionsforschung,über den Besuch.
EU-Kommissar auf Stippvisite bei PROFACTOR(firmenpresse) - Das Timing für den Besuch hätte nicht besser sein können. Erst kürzlich erhielt PROFACTOR die Förderzusage eines Regio 13-Projektes (Programm zur Weiterentwicklung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs). Im Rahmen dieses Projektes wird die Basis für eine völlig neue Robotergeneration gelegt.
"Wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen, muss es uns gelingen, unsere Produktion so weit wie möglich zu automatisieren und sie trotzdem flexibel und damit wirtschaftlich zu gestalten", sagt Andreas Pichler, Leiter des Fachbereiches Robotik & Adaptive Systeme bei PROFACTOR.
Ständig wechselnde Kundenbedürfnisse machen die Produkte immer komplexer und deren Lebensdauer kürzer. Entsprechend sind auch die Produktionsprozesse immer häufiger anzupassen. Bei den derzeitigen Robotersystemen verursachen diese Adaptierungen aber einen immensen Kostenaufwand. "Die hohen Implementierungs- und Adaptierungskosten bewirken, dass nur 25 Prozent aller zielführenden Anwendungen robotisiert werden", erklärt Pichler.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuer Methoden, mit denen monotone Prozesse mit geringer Wertschöpfung durch ein flexibles und adaptives System automatisiert werden können. Bei komplexeren Produktionsprozessen vernetzen Mensch und Roboter ihre Kompetenzen und arbeiten als Team. Die Bedienung der neuen Robotergeneration erfolgt intuitiv und erfordert vom Bedienpersonal keine Programmierkenntnisse. Rasches und häufiges Umrüsten auf Grund kleiner Losgrößen wird somit möglich.
"Mit dem Projekt können wir PROFACTOR und damit auch Oberösterreich als Kompetenzzentrum im Bereich der adaptiven Robotik etablieren", sieht Möslinger die Chancen für das Unternehmen und das Land gleichermaßen.
Regio 13
"Regionale Wettbewerbsfähigkeit OÖ 2007 - 2013
Mit dem Programm soll die offensive Regionalpolitik des Landes Oberösterreich erfolgreich weiterentwickelt werden. Der Standort und die Wirtschaft Oberösterreichs sollen wirksame Impulse für eine dynamische und nachhaltige Entwicklung erhalten, die auch strukturschwächere und peripher gelegene Landesteile einschließt. Es wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert und bezieht sich räumlich auf das gesamte Bundesland Oberösterreich.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PROFACTOR Gruppe
http://www.profactor.at
http://blog.profactor.at
PROFACTOR ist eine international anerkannte, außeruniversitäre Unternehmensgruppe für angewandte Produktionsforschung. Rund 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln neue Technologien und Lösungen für produzierende Unternehmen. Die Referenzliste reicht von internationalen Großkonzernen bis hin zu innovativen Klein- und Mittelbetrieben.
PROFACTOR Services GmbH
Kathrin Riedlecker
Im Stadtgut A2
4407
Steyr-Gleink
kathrin.riedlecker(at)profactor.at
+43 7252 885-141
http://blog.profactor.at
Datum: 29.11.2010 - 04:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 305004
Anzahl Zeichen: 2831
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ing. Petra Thanner, MSc
Stadt:
Steyr-Gleink
Telefon: +43 7252 885-950
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 301 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EU-Kommissar auf Stippvisite bei PROFACTOR"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PROFACTOR GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Steyrer Forschungsschmiede PROFACTOR will die Industrie verstärkt auf das Zukunftsthema Nanotechnologie aufmerksam machen. Genauer gesagt: Auf die Nanoimprint-Lithographie (NIL). Beim NILindustrialday in Salzburg (14. bis 16. März 2013) referieren internationale Experten aus Forschung und Pra
PROFACTOR entwickelt virtuellen Montageassistenten für BMW ...
"Weniger Stress für den Arbeitnehmer auf dem Montageband und optimale Produktion" - dieses Ziel setzt sich PROFACTOR im Forschungsprojekt ShowMe. Gemeinsam mit dem Partner BMW Werk Steyr soll in den kommenden zwei Jahren ein intelligentes Assistenzsystem entwickelt werden, dass die Effiz
Vom Kinderzimmer in die Produktion: ReconstructMe modelliert in Echtzeit ...
"Next Level" - Fabrikshalle: Wenn die Softwareingenieure von PROFACTOR die Kamera "Kinect" der Microsoft Spielkonsole Xbox 360 in die Hand nehmen, haben sie keinen neuen Punkterekord im Auge. Das "Spiel" beim österreichischen Forschungsunternehmen heißt ReconstructMe
Weitere Mitteilungen von PROFACTOR GmbH
3DComplete - Qualitätssicherung in der dritten Dimension ...
"Globaler Wettbewerb, kompliziertere Produktionsprozesse, kürzere Produktzyklen und Gleichteilstrategie", zählt Projektleiterin Petra Thanner von PROFACTOR jene Punkte auf, die die Anforderungen an das Qualitätsmanagement auch in Zukunft weiter steigen lassen. Die Ziele des bis August 2
Geschlossene Immobilienfonds: The Hideaways Club profitiert von der Krise offener Fonds ...
London, 19. November 2010 - Offene Immobilienfonds galten lange als gleichermaßen lukrative, flexible wie sichere Investments. Als im Herbst gleich drei dieser Fonds ihre Abwicklung bekannt gaben, erschütterte dies das Vertrauen in diese Art der Kapitalanlage nachhaltig. Von der aktuellen Neuordnu
Bearbeitung mit Kühlschmierstoffen sicher verbessern ...
Mit einer qualitativ einzigartigen Weiterentwicklung des herkömmlichen Fluid Managements ermöglicht die Rhenus Lub GmbH & Co KG Metall bearbeitenden Unternehmen eine sichere Umstellung von Kühlschmierstoffen auf ein deutlich wirtschaftlicheres Systemangebot. Während manche Firmen einen Produ
Karrierechance Leit- und Sicherungstechnik ...
Pfungstadt bei Darmstadt, 25. November 2010 - Die Bahnunternehmen in Deutschland befördern täglich rund fünf Millionen Fahrgäste im Personenverkehr und transportieren 850 000 Tonnen Güter auf einem rund 34 000 Kilometer langen Streckennetz. Eine Herausforderung, die einer komplexen Planung mit




