STUDIE ZEIGT, DASS SELBST ERNANNTE IT-EXPERTEN IN DEUTSCHEN UNTERNEHMEN ZUM GESCHÄFTSRISIKO WERDEN KÖNNEN
Unternehmen müssen das Datenproblem in 2011 lösen, sonst riskieren sie, Kundenchancen zu verlieren, sagt Informatica
Frankfurt, 30. November, 2010 – Eine unabhängige Studie, die von Informatica Corporation, der weltweiten Nummer eins als führender unabhängiger Anbieter von Software für die unternehmensweite Datenintegration, in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass immer mehr Angestellte in deutschen Unternehmen die Rolle eines selbst ernannten IT-Experten einnehmen, um schnelleren Zugriff auf Daten zu erhalten, die sie bei der täglichen Arbeit benötigen.
Die digitale Datenwelt wird Jahr für Jahr größer. Der letzte IDC-Report stellt ein Wachstum von 62 Prozent allein im Jahr 2009 fest (IDC Digital Universe Report). Frustrierte Angestellte nehmen die Dinge selbst in die Hand und nützen sowohl Online-Anwendungen als auch Cloud Services, um die Informationen, die sie brauchen, effizienter zu verwalten. Dies hat zur Folge, dass IT-Abteilungen in einer Flut aus Daten ertrinken, da neue Anwendungen und Software in die Infrastruktur der Unternehmen hereinbrechen. Wenn dies nicht auf die Agenda für den Businessplan 2011 gesetzt wird, wird das Tauziehen um die Zuständigkeiten für die Daten weitergehen, und wer für geschäftskritische Informationen, übersehene Geschäftschancen und verpasste zusätzliche Einnahmen verantwortlich ist.
Überraschende 49 Prozent der befragten Vertriebs- und Marketing-Manager nannten langsame Reaktionszeiten der IT auf ihre Datenanfragen als Hauptgrund dafür, Softwarelösungen selbst zu kaufen. Daher nehmen immer mehr Angestellte das Problem selber in die Hand um die benötigten Daten zu verwalten, und lassen dabei die IT Abteilungen im Regen stehen. Die Angestellten umgehen die IT Abteilungen und werden zu selbsternannten IT Experten, indem sie verfügbaren Online-Awendungen nutzen um so schnelleren Zugriff auf die benötigten Informationen zu erhalten.
„Mit der Verbreitung neuer Modelle wie Cloud Computing erwachsen den IT Abteilungen Probleme. Geschäftsanwender sind jetzt nämlich der Meinung, dass die Implementierung neuer Technologien nicht mehr Wochen sondern nur noch Stunden dauern darf. Wenn sie glauben, dass die IT hinterherhinkt, besorgen sie sich Softwarelösungen in Eigenregie ohne dabei zu bedenken, was dies für das Unternehmen bedeuten könnte. Wenn sich IT- und Fachabteilungen in 2011 nicht endlich enger abstimmen, wird die IT noch weiter fragmentiert und es entstehen blinde Flecken, die zu ernsthafte Risiken in sicherheitstechnischen, regulatorischen und finanziellen Bereichen führen,“ sagt Mark Seager, Vice President Technology EMEA bei Informatica.
Die Studie zeigt die erheblichen Reibungspunkte zwischen den IT Abteilungen und den Angestellten, denn mehr als die Hälfte der IT Manager glauben, dass die Kontrolle über die Unternehmensdatenbanken bei der IT Abteilung liegen sollte. Demgegenüber glauben 52 Prozent der Anwender in den Fachabteilungen, dass die Zuständigkeiten bei ihnen liegen sollten. Diese gegensätzlichen Meinungen sind ein direktes Ergebnis der Fragmentierung von Unternehmensdaten. Nicht nur die Frage der Zuständigkeit zeigt einen Konflikt, auch die Frage wie das Management der Daten priorisiert werden soll zeigt diesen Konflikt: 78 Prozent der Befragten in den Fachabteilungen sagen, dass die Genauigkeit am wichtigsten ist, und 56 Prozent der IT Manager glauben, dass es die Schnelligkeit beim Datenzugriff ist.
Allen Diskussionen über die riesigen, heutigen Herausforderungen für Unternehmen, mehr und mehr Daten effektiv verwalten zu müssen zum Trotz, zeigt diese Studie, dass viele Unternehmen nur reden und nicht handeln. Um diese Kluft zu überwinden, ist eine bessere Wissensvermittlung vonnöten um sicherzugehen, dass alle Mitglieder einer Organisation sich über die gleichen Prioritäten im Klaren sind wenn es darum geht, einen so wertvollen Unternehmensbestandteil zu verwalten,“ sagt Seager. „Wenn Unternehmen auch in 2011 die Effizienz steigern und wettbewerbsfähig bleiben wollen, muss das Problem der Abstimmung zwischen den Fachabteilungen und der IT gelöst werden.“
Über die Studie “Das Dilemma des Dateneigentums”
Die Studie wurde von Informatica in Auftrag gegeben und vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Dynamic Markets durchgeführt. Es wurden insgesamt 300 Vertriebs- und Marketingmanager sowie 301 IT-Manager in Großbritannien , Frankreich und Deutschland befragt. In allen Fällen bestätigten die Befragten, dass sie Manager der mittleren oder oberen Führungsebene sind und dass ihre Organisation mindestens 250 Angestellte hat.
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Datum: 30.11.2010 - 12:31 Uhr
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Freigabedatum: 30.11.2010
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