Monatsbericht 'Schlaglichter der Wirtschaftspolitik' für Dezember 2010 veröffentlicht
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Monatsbericht "Schlaglichter der Wirtschaftspolitik" für Dezember 2010 veröffentlicht
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, in seinem Editorial: "Auch im Zeitalter der Globalisierung hat Deutschland seine starke industrielle Basis sichern können. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in einigen Bereichen vor großen Herausforderungen stehen. Die Politik muss sich darauf konzentrieren, offenkundige und sich abzeichnende Mängel in den Rahmenbedingungen zu beseitigen." In diesem Zusammenhang werden im Monatsbericht drei Aspekte diskutiert:
Die öffentliche Kritik an den Ratingagenturen ist heftig. Nicht immer ist sie durch Fakten gedeckt. Analysen belegen, dass Ratingagenturen in besonderen Interessenkonflikten stehen und bisher zu wenig beaufsichtigt wurden. Die wichtigste wirtschaftspolitische Schlussfolgerung ist, dass die Aufsicht verstärkt und Marktzutrittsbarrieren für kleinere, unabhängige Ratingagenturen beseitigt werden müssen, um den Wettbewerb zu beleben.
Bisher konnten die Netze den Strom aus erneuerbaren Energien fast problemlos aufnehmen. Nun stoßen sie an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Eine Stromversorgung mit einem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien braucht ein modernes und leistungsfähiges Stromnetz. Dafür muss die Netzinfrastruktur ausgebaut und modernisiert werden. Das Energiekonzept der Bundesregierung gibt die Antwort auf diese Herausforderung.
Mikrokreditfonds sind eine neue Finanzierungsmöglichkeit für kleine Unternehmen, die bislang keinen Kreditzugang bei Banken hatten. Damit schließt die Bundesregierung eine Marktlücke: Kleinstunternehmen können seit Beginn des Jahres Mikrokredite bis zu 20.000 Euro erhalten. In den ersten 9 Monaten wurden bereits über 1.000 Kredite für Investitionsvorhaben ausgezahlt.
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Datum: 30.11.2010 - 19:15 Uhr
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