„Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen“. Herzels Utopie – Israels Gegenwart
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Die Potsdamer Köpfe begrüßen am 12. Dezember 2010 Frau Dr. Elke-Vera Kotowski vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäische-jüdische Studien.

(firmenpresse) - Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen“, so der Untertitel von Theodor Herzls 1902 veröffentlichtem utopischen Roman „Altneuland“, in dem er die Eindrücke seiner ersten und einzigen Palästina-Reise (1898) mit seinen Vorstellungen einer künftigen „Heimstätte für Juden“ (so, wie er sie bereits in seinem 1896 veröffentlichten Werk „Der Judenstaat“ beschrieben hat) vereint. Kurz nach Erscheinen der deutschen Ausgabe wurde „Altneuland“ ins Hebräische übersetzt und erhielt den Titel „Tel Aviv“ (Frühlingshügel). Dieser Name wurde dann auch für die 1909 gegründete Stadt Tel Aviv gewählt.
Herzl, der die Handlung seines Romans in das Jahr 1923 verlegte und weder jenes noch das Jahr der Staatsgründung (1948) erlebte – er starb bereits 1904 mit nur 44 Jahren –, gilt bis heute als maßgeblicher Vordenker des Staates Israel.
Nicht wenige seiner im Roman verarbeiteten Ideen sind heute Wirklichkeit geworden. Einige dieser „utopischen“ Vorstellungen werden im Vortrag in Bild und Text vorgestellt.
Dr. Elke-Vera Kotowski
(geb. 1961 in Hagen/Westfalen) arbeitet seit 2000 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und ist Koordinatorin des Walther Rathenau Graduiertenkollegs. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Kulturwissenschaft in Duisburg und Berlin promovierte sie im Bereich Jüdische Studien an der Universität Potsdam und war dort 1994 bis 2000 Assistentin am Lehrstuhl für deutsch-jüdische Geschichte.
Potsdamer Köpfe am 12. Dezember 2010, 11 Uhr, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam, Eintritt 3,- €, ermäßigt 2,- €.
Datum: 06.12.2010 - 11:53 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 06.12.2010
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