Pressemitteilung Inoutic / Deceuninck GmbH »Null-Energie-Gebäudebestand in 2050 – realistisch oder Utopie?«
Bogen, 13.12.2010 – Am 25. November 2010 fand im DAZ, dem deutschen Architektur Zentrum in Berlin, ein Workshop zu der Frage »Null-Energie-Gebäudebestand in 2050 – realistisch oder Utopie?« statt. Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Inoutic / Deceuninck GmbH und der AgPU, der Arbeitsgemeinschaft PVC und UMWELT e.V. Ziel war es, sowohl eine realistische Einschätzung der Umsetzungschancen zu erarbeiten als auch ein erhöhtes Verständnis und Aufmerksamkeit für diese Thematik zu schaffen.
Stephan Coester, Geschäftsführer Inoutic / Deceuninck GmbH(firmenpresse) - »Nachhaltige Veränderungen brauchen mentale Begeisterung«, dieser Satz aus dem Vortrag von Werner Eicke-Henning, Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) aus Darmstadt, beschreibt die Notwendigkeit des Erkennens der eigenen Verantwortung, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu schaffen. Inoutic / Deceuninck stellt sich dieser Verantwortung mit der Veranstaltung der Diskussionsrunde zu dem Thema »Null-Energie-Gebäudebestand in 2050 – realistisch oder Utopie?«
Über 30 Fach-Teilnehmer aus Politik, Wohnungswirtschaft und Bauwesen informierten sich und diskutierten die Möglichkeiten und Auswirkungen der neuen EU-Gebäudeeffizienz-Richtlinie und des neuen Energiekonzeptes der Bundesregierung. Ziel war es, mit fachlicher Kompetenz die Realisierbarkeit dieser Vorgaben zu prüfen und Politik, Wirtschaft und Medien eine Kommunikationsplattform zu bieten, um dieses gesellschaftspolitisch wichtige Thema öffentlich zu machen.
Die konstruktive Zusammenarbeit aller Teilnehmer während des eintägigen Workshops brachte interessante Ergebnisse: So zeigte sich, dass die Technik für
Passivhäuser, sogar Plusenergiehäuser, bereits heute vorhanden ist und nicht wie bei anderen Energiespar-Bemühungen, wie bespielsweise bei Elektroautos oder der CO2-Abscheidung, noch in den Kinderschuhen steckt. Damit hieß das erste und wichtigste Fazit: eine Realisation der politischen Forderung »Null-
Energie-Gebäudebestand in 2050« ist durchaus möglich.
Trotzdem, so die weiteren Ergebnisse der Fachdiskussion, besteht in vielen Bereichen noch ein dringender Aufklärungsbedarf über die Möglichkeiten von Energieeinsparungen. Einerseits müsse die breite Öffentlichkeit besser über energetisch sinnvolle Einsparmöglichkeiten aufgeklärt werden, andererseits sei aber auch Ehrlichkeit in Bezug auf die Rentabilität der Maßnahmen gefordert. Weiterhin bestünde sogar innerhalb der Branchen beispielsweise bei vielen Handwerksbetrieben deutlicher Weiterbildungsbedarf. Diese Herausforderungen anzunehmen und die Aufklärung zu unterstützen, darauf einigten sich alle Teilnehmer der Tagung. Fortschritte in die richtige Richtung gebe es ja: auch wenn der Aufwand für einen »Null-Energie-Gebäudebestand« in 2050 hoch, aber nicht utopisch sei (ca. 18 Mrd Euro p.a. laut einer Schätzung des WWF), so lasse sich eine neue Aufbruchstimmung feststellen und mehr und mehr Bauherren erklärten Passivhäuser zum Standard.
Auch auf politischer Ebene tut sich einiges, wie die Fachreferenten ausführten: Das Land Hessen hat sich seit August 2010 dem Standard »Fast Null« verschrieben. Die Stadt Frankfurt will gar »Passivhaus-Hauptstadt Europas« werden und plant das erste Passivhaus-Krankenhaus in Europa. Auf europäischer Ebene schreibt die EU in ihrer Gebäudeeffizienzrichtlinie vor, dass alle neuen Häuser nach 2020 als „Fast-Nullenergie-Häuser“ zu bauen sind und fordert, den Mitgliedsstaaten Mitte 2011 Programme vorzulegen, wie der Bestand nachzurüsten ist. Auch das Energiekonzept der Bundesregierung plant Energieeinsparungen beim Gebäudebestand. Die geplante massive finanzielle Förderung der Sanierung und die Möglichkeiten und Grenzen der öffentlichen Förderung beschrieb Dr. Frank Heidrich, Leiter des Referates SW34 - Förderung von Energieeinsparung und Klimaschutz im Gebäudebereich Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung.
Ebenfalls wurden Fragen aus dem Bereich des Denkmalschutzes, wie Dämmung um jeden Preis oder nur schwerpunktmäßige Umstellung der Energieversorgung auf nachwachsende Quellen oder Wind und Wasserkraft, leidenschaftlich diskutiert. Das Fazit aber war klar: Alleine kann weder Deutschland noch die EU das Weltklima retten. Wesentlich ist es, die Passivhaus-Bemühungen zu unterstützen und als Fachbranche Verantwortung zu übernehmen und Aufklärung anzubieten. Jeder realisierte Erfolg wird Energie sparen, Kosten senken und unabhängig von Energie-Importen machen. Die Weichen müssen jetzt richtig gestellt werden, damit die vorgegebenen, wichtigen Ziele Realität werden können.
»Wir wollen die Thematik des Passivhauses und die damit verbundenen möglichen Energieeinsparungen unterstützen. Nicht nur mit der Schaffung des Wissensaustauschs und einer Kommunikationsplattform wie dieser Fachtagung, sondern auch durch innovative Produktentwicklungen«, so Stephan Coester, Geschäftsführer der Inoutic / Deceuninck GmbH. »Unser Fensterprofilsystem Eforte unterstützt mit besten Dämmeigenschaften und mit ausgezeichneter Flexibilität die hohen Anforderungen der Energierichtlinien. Wir werden aber konstant weiter daran arbeiten, nachhaltige Produktentwicklungen voranzutrieben, um die Chancen zu nutzen, die sie für unsere Umwelt bieten.«Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
null
energie
gebaeudebestand-in-2050
workshop
fachtagung
inoutic
deceuninck
agpu
arbeitsgemeinschaft-pvc
umwelt-e-v
eu
gebaeudeeffizienz
richtlinie
passivehaus
plusenergiehaus
energieeinsparung
eforte
daemmung
daemmeigenschaften
fensterprofile
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Inoutic / Deceuninck
Die Inoutic / Deceuninck GmbH ist eine Marke der belgischen Deceuninck-Gruppe, die mit Niederlassungen in über 75 Ländern über ein globales Netzwerk in der Kunststoffverarbeitung verfügt. Der Weltkonzern steht für Lösungen aus hochwertigen PVC-Systemen für Fenster und Türen, Fassaden- und Dachverkleidungen, Innenraum- und Gartengestaltung. Die Basistechnologie beruht auf PVC-Extrusion und dem patentierten Holz-/Kunststoffverbundwerkstoff Twinson®. Unter dem Dach des starken Mutterkonzerns und mit über 50 Jahren Erfahrung in der Kunststoffbranche konnte sich Inoutic zu einem der in Europa führenden Hersteller von Fensterprofilen aus Kunststoff entwickeln. Das Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – vom Entwurf über die Entwicklung bis hin zur Extrusion und Veredelung. Sein Anspruch ist es, die Übergänge zwischen Innen- und Außenseiten von Gebäuden jeder Art zu gestalten und dabei individuelle Bedürfnisse für Eigenheim und Familie heute und in Zukunft zufrieden zu stellen.
Aus diesem Grund greift Inoutic / Deceuninck bei der Konzeption vielseitig einsetzbarer Produkte Impulse aus den Bereichen Design, Architektur und Ökologie auf. Somit genügen die Lösungen höchsten Qualitätsansprüchen und entsprechen den modernsten Energiesparstandards.
+ MARTIN ET KARCZINSKI
Vera Sabo
Öffentlichkeitsarbeit
Nymphenburger Straße 125
80636 München
P + 49 89 74 64 69 182
F + 49 89 74 64 69 13
E v.sabo(at)martinetkarczinski.de
http://www.martinetkarczinski.de
Datum: 13.12.2010 - 16:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 314357
Anzahl Zeichen: 5241
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Vera Sabo
Stadt:
München
Telefon: 089 / 74 64 69 182
Kategorie:
Baustoffe
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 683 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Pressemitteilung Inoutic / Deceuninck GmbH »Null-Energie-Gebäudebestand in 2050 – realistisch oder Utopie?«"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Martin et Karczinski (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Was wäre, wenn wir unser Leben nicht länger an perfekten Lebensläufen oder den Erwartungen anderer ausrichten - sondern an dem, was unserem innersten Wesen entspricht? Wenn Sinn wichtiger wird als Status - und unsere Einzigartigkeit zum Kompass für ein erfülltes Leben und unseren Beitrag zu ein
Vortrag im Rahmen der Munich Creative Business Week: Markenarbeit aus nächster Nähe ...
Marken von innen heraus aufbauen und zum Leuchten bringen – das ist das Bestreben von Martin et Karczinski, für das die Münchner CI/CD-Agentur immer wieder mit internationalen Preisen ausgezeichnet wird. Einer der Menschen hinter Martin et Karczinski, Peter Martin, spricht nun am 20. Februar in
ADAM Award in Gold – Messeauftritt von Alape und Martin et Karczinski ...
Messestände gehören zu den wichtigsten Präsentationsmöglichkeiten eines Unternehmens. Hier kann die Marke optimal in all ihren Facetten der Branche vorgestellt werden. Einen beeindruckenden Auftritt hat Martin et Karczinski für Alape, den Premiumhersteller für ästhetisch puristische Waschplat
Weitere Mitteilungen von Martin et Karczinski
Neue Aufträge gesucht ...
Problem Für viele Kleinunternehmer, Selbständige, Freiberufler, Handwerker und Dienstleistungsunternehmen wird es immer schwieriger neue Kunden zu gewinnen und die richtigen zuverlässigen Kooperationskontakte herzustellen. Deshalb wird versucht, mit selbst entworfenen Anzeigen, kostspieli
So gewinnen Kleinunternehmer, Selbständige, Freiberufler, Handwerker u. Dienstleistungsunternehmen neue Kunden und Kooperationskontakte ...
Deshalb wird versucht, mit selbst entworfenen Anzeigen, kostspieligen Internetauftritten mit jedem erdenklichen Schnickschnack sowie wahllosen Schaltungen in Anzeigenblättern und regionalen Tageszeitungen, Neukunden zu gewinnen. Doch das kostet meistens nur viel Geld.....! Lösung Die Agen
Esslinger Villa restauriert mit Spezial-Baustoffen von epasit ...
Die Villa Merkel in Esslingen am Neckar war 1873 als Experimentalbau entstanden: Bauherr Oskar Merkel war nicht nur Textilunternehmer, sondern auch Mitgründer eines Zementwerks. Mit dem Bau des „ersten vornehmen Zementwohnhaus“ im Land wollte er den neuen Baustoff erproben. Architekt war der St
OSB - forever young: Ein Werkstoff mit vielen Seiten ...
Als gegen Ende der 80er Jahre die Holzrahmenbauweise nach Deutschland quasi „re-importiert“ wurde und sich mehr und mehr als vollwertige Bauweise etablierte, begann auch die Erfolgstory der OSB-Platten. Diese lösten fast „über Nacht“ die bis dahin im Holztafelbau der Fertighausindustrie ü




