Die Batterie – Achillesferse und Hoffnungsträger der Elektromobilität

Die Batterie – Achillesferse und Hoffnungsträger der Elektromobilität

ID: 316003


Wir sollen elektrisch fahren. So sieht es die Bundesregierung, und auch mancher Zeitgenosse kann sich mit dem Gedanken an geruchslose und leise Mobilität anfreunden.



(firmenpresse) - . Wenn die Fahrzeuge dann noch mit Wind- oder Solarstrom fahren und helfen, die Schwankunken der regenerativen Einspeisung zu glätten, ist allen geholfen.

Das Ziel der Bundesregierung sind 1 Mio. zugelassene Elektrofahrzeuge im Jahr 2020. Könnten wir sie bereits heute kaufen, müssten die Hersteller ab sofort jeden Monat mehr als 8000 davon produzieren, um dieses Ziel zu erreichen. Davon sind wir im Moment aber noch weit entfernt. Aber weltweit wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Millionen Elektroroller in China weisen den Weg.

Die Jahrestagung des VDE (Verband deutscher Elektrotechniker) in Leipzig zum Thema E-Mobilität hat wieder einmal gezeigt: Die Achillesferse der Elektromobilität ist die Batterie. Die Gründe liegen auf der Hand: Sicherheit, Reichweite, Lebensdauer, Ladegeschwindigkeit und der Preis.

Die Sicherheitsanforderungen im Automobil sind hoch und die Belastungen im normalen Betrieb, aber vor allem bei Unfällen sind enorm. Zukünftige Batterien müssen in allen Situationen sicher sein. Auch die Lebensdauer ist entscheidend. Keinem Kunden ist es zuzumuten, alle 2 Jahre einen neuen Batterieeinsatz für € 5000-15000 zu kaufen! Aber schon die Anschaffungskosten beim Kauf eines neuen Fahrzeugs sind heute noch viel zu hoch. Auch bei weiter positivem Wirtschaftsaufschwung sitzt das Geld der Kunden noch nicht locker. Ohne Anschub vom Staat werden die erforderlichen Skaleneffekte vermutlich nicht zu erzielen sein. Und darauf kommt es entscheidend an.

Aber es gibt auch viel Positives zu berichten. Die von der Bundesregierung ins Leben gerufene massive Förderung trägt Früchte. Auf der Tagung „Kraftwerk Batterie – Lösungen für Automobil und Energieversorgung” wird viel Neues zu hören sein. Vom 1.-2. März 2011 treffen sich in Aachen Batterieexperten und solche, die es werden möchten, um sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen. Die zweisprachige Veranstaltung findet bereits zum vierten Mal statt. Die Leitung haben Prof. Sauer von der RWTH Aachen und Prof. Winter aus Münster. Über 100 Beiträge – fast doppelt so viele wie im Vorjahr – wurden eingereicht und zeigen einmal mehr die große Bedeutung des Themas und der Veranstaltung.



Am Vortag, also am 28.2.2011, wird auf dem Batterietag NRW ausführlich über die Aktivitäten auf dem Feld der Batterieforschung und Entwicklung in Nordrhein-Westfalen berichtet. Die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Frau Svenja Schulze, hat die Schirmherrschaft übernommen und wird diese Veranstaltung begrüßen. Die Veranstaltung wird von den Clustern EnergieForschung.NRW, EnergieRegion.NRW und NanoMiko+Werkstoffe.NRW durchgeführt.

Der Frühbucherrabatt endet am 15.12.2010. Anmeldungen zur Ausstellung sind noch möglich.

Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. ++49 (0) 201/1803-344 (Frau Andrea Wiese), Fax ++49 (0) 201/1803-346, information@hdt-essen.de oder im Internet unter www.battery-power.eu

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1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.



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Dipl.-Ing. Kai Brommann
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drucken  als PDF  Das Jahr des Windes 2011 im Haus der Technik Fachtagung Elektrische Ausrüstung von Kranen in München
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Datum: 15.12.2010 - 15:52 Uhr
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