billiger.de Marktreport: Preisentwicklung von Flachbildfernsehern
LCD-Fernseher der Kategorien bis 40 Zoll Displaydiagonale werden im Schnitt fast durchweg günstiger - ab 40 Zoll aufwärts geht es auch mit dem Preis meist nach oben
billiger.de Marktreport: Preisentwicklung von Flachbildfernsehern(firmenpresse) - Karlsruhe, 22. Dezember 2010__ Im aktuellen Marktreport beleuchten die Preisexperten von Online-Preisvergleich billiger.de die Preisentwicklung von Flachbildfernsehern. Die Analysen für den Zeitraum von August bis November zeigen - mit einzelnen Ausnahmen - dass Geräte bis 40 Zoll Displaygröße im Erhebungszeitraum im Schnitt preiswerter werden. Die Durchschnittspreise der Großen hingegen, abgesehen von den 52-Zoll-TVs, steigen.
Bei den kleinen Flachbildfernsehern hält sich das Preisniveau seit August stabil. Obwohl es im September und Oktober zunächst zu einer Erhöhung des Durchschnittspreises bei 19-Zoll-Geräten kam, liegt der mittlere Preis im November mit 248 Euro knapp 1 Prozent unter dem Augustpreis. Wenig Bewegung ist auch bei LCD-TVs mit 26 Zoll großem Display zu erkennen, der Preis pendelte sich im November bei 382 Euro im Schnitt ein und liegt damit weiterhin auf dem Preisniveau von August. Nur in der Kategorie der LCD-Fernseher (http://www.billiger.de/show/kategorie/2060.htm) mit 22-Zoll-Display kam es zu einer Anhebung des durchschnittlichen Kaufpreises um 2,1 Prozent, mit 295 Euro liegt dieser gerade noch unter der 300-Euro-Grenze.
Als Standardgröße in den - realen und virtuellen - Verkaufsregalen von Elektronik-Märkten und Online-Shops haben sich Geräte mit den Display-Größen 32 und 36 Zoll etabliert. Besonders interessant für potenzielle Kunden dürfte also sein, dass auf dem Preisvergleichsportal in beiden Kategorien ein Rückgang des Durchschnittspreises zu beobachten ist. Die Preiskurve der 37-Zoll-Fernseher zeigt im Oktober und November nach unten, von 746 Euro im September fiel der durchschnittliche Preis auf 728 Euro im November. Im gesamten Erhebungszeitraum sank der Preis um fast 2 Prozent und bei gleichbleibender Tendenz ist in den kommenden Monaten ein weiteres Sinken zu erwarten. Auch die durchschnittlichen Anschaffungskosten für einen 32 Zoll großen Flachbild-TV liegen um knapp 1 Prozent niedriger als noch im August. Die Steigung um 0,3 Prozent im November, nach der sich der Preis bei 588 Euro festsetzte, lässt jedoch keine positive Prognose zu.
Flachbildfernseher mit Bildschirmdiagonalen von 40 bis 46 Zoll sind im Vergleich zum August im Schnitt teurer geworden. Zwar zeigen beide Kurven im Oktober eine deutliche Senkung des Durchschnittspreises, bei den 42-Zoll-Fernsehern gar um 2,8 Prozent, im November schnellte der Preis dann aber von 843 Euro um 3,2 Prozent auf 870 Euro nach oben. Gravierendere Auswirkungen auf den Schnittpreis erlebten Geräte mit 46 Zoll Bildschirmdiagonale. Zwar ist der Preis im Oktober ebenfalls gefallen, gleich im November aber wieder um 3,5 Prozent gestiegen. Vom Ausgangspreis von 1.361 Euro im August ist der Preis von 1.419 Euro ganze 4,3 Prozent entfernt.
Vor allem die Preiskurve der Geräte mit 52 Zoll großem Display birgt Grund zur Freude, ist der mittlere Preis doch in den vergangenen Monaten um insgesamt 3,6 Prozent gefallen. Der größte Preissturz war im November zu beobachten, als der durchschnittliche Kaufpreis um 3,3 Prozent auf 2.064 Euro fiel. Das lässt auf sinkende Preise in den kommenden Monaten hoffen. Die Verlierer unter den Großen waren die Geräte mit 55-Zoll-Display: Von 2.026 Euro im August stieg der durchschnittliche Preis kontinuierlich um insgesamt 5,7 Prozent auf 2.141 Euro an.
Datenerhebung:
Tagesaktuell werden in der billiger.de-Datenbank Durchschnitts- und Bestpreis jedes Produktes berechnet und gespeichert. In einer Grafik wird auf den Produktseiten die Preisentwicklung der vergangenen Wochen und Monate dargestellt. Die Statistik, die auf Wunsch die Entwicklung der vergangenen zwölf Monate, drei Monate oder vier Wochen liefert, ist für jeden Interessenten eines Produktes einsehbar. Die Daten werden für die verschiedenen Kategorien und Hersteller aggregiert und bieten einen guten Überblick über den Durchschnittspreis aller Produkte eines Herstellers in einer Kategorie. Mit diesem Datenmaterial lassen sich dann unterschiedliche Entwicklungen beobachten und Analysen anfertigen. Bei der Sortierung nach Kategorien erkennt man etwa saisonal bedingte Auswirkungen, ebenso die Reaktion von Produktpreisen auf Branchen-Events. Sortiert man nach Herstellern, so lassen sich wiederum firmeneigene Strategien vorhersagen, etwa die Preisentwicklung vor und nach der Einführung neuer Produktversionen.
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Datum: 22.12.2010 - 15:55 Uhr
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