DB Schenker Rail stellt erste Gravita-Loks mit Partikelfiltern in Dienst
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DB Schenker Rail stellt erste Gravita-Loks mit Partikelfiltern in Dienst
(Mainz/Berlin, 29. Dezember 2010) DB Schenker Rail stellt in diesen Tagen die erste Tranche Rangierlokomotiven der Baureihe 261, Typ Gravita 10 BB, in Dienst. Insgesamt kauft das Unternehmen in den nächsten Jahren 130 Lokomotiven von der Voith Turbo Lokomotivtechnik GmbH und Co. KG, Kiel. Der gesamte Auftrag umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als 240 Millionen Euro. Alle Fahrzeuge sind mit zusätzlichen Rußpartikelfiltern ausgestattet, die in Summe rund zehn Millionen Euro kosten.
"Wir werden unsere Fahrzeugflotte im Schienengüterverkehr weiter konsequent modernisieren. Die Übernahme der neuen Diesellokomotiven ist ein wichtiger Schritt zu mehr Leistung bei gleichzeitig verbessertem Umweltschutz. Wir stärken damit den ohnehin schon umweltfreundlichen Schienenverkehr", sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn. Die Fahrzeuge sind mit Motoren ausgestattet, die den geltenden Abgas-Normen entsprechen ? auch ohne Partikelfilter. Als erstes deutsches Unternehmen setzt DB Schenker Rail zusätzlich mit Partikelfiltern ausgerüstete Loks serienmäßig ein. "Wir investieren damit in künftiges Geschäft und stärken auch den Einzelwagenverkehr", fügte Grube hinzu.
Die Baureihe 261 soll bei DB Schenker Rail vor allem ältere Fahrzeuge der Baureihen 291 und 295 ersetzen, die im schweren Rangierdienst sowie bei Übergabefahrten zu Gleisanschlüssen eingesetzt werden.
Selbst ohne Filter emittieren die modernen Fahrzeuge bis zu 20 Prozent weniger Rußpartikel und bis zu 40 Prozent weniger Stickoxide gegenüber vergleichbaren Lokomotiven im Betrieb. Mit dem Filter ausgestattet reduzieren sich die Emissionswerte weiter. Nach Angaben des Herstellers können damit 97 Prozent der im Abgasstrom enthaltenen Rußpartikel herausgefiltert werden.
Die neuen Lokomotiven entsprechen zudem neuesten Arbeits- und Lärmschutzanforderungen und sind zugleich zuverlässiger, wartungsärmer und damit wirtschaftlicher.
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Datum: 29.12.2010 - 14:45 Uhr
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