Orden für okkulte Kunst gründet sich als gemeinnütziger Verein: Randthemen werden salonfähig

Orden für okkulte Kunst gründet sich als gemeinnütziger Verein: Randthemen werden salonfähig

ID: 322619

Urteilt man nach der Zahl der Symposien zum Thema Einfluss der Esoterik aufeuropäische Kulturgeschichte und jener Kunstausstellungen, die sich auf seriöse Weise mit dem Thema beschäftigen, ist der Okkultismus längst salonfähig geworden. Der Orden für okkulte Kunst e.V. geht aus einer losen Vereinigung europäischer Künstler und Künstlerinnen hervor, die sich ernsthaft, aber durchaus auch augenzwinkernd mit dem okkulten Einfluss auf historische und zeitgenössische Kunst beschäftigen.



(firmenpresse) - Gemeinsamer Nenner der seit Ende 2010 zum eingetragenen Verein zusammengeschlossenen Künstlerinnen und Künstler ist das Faszinosum "Okkultismen in gegenwärtiger und historischer Kunst". Absicht und Zweck der Gründung ist eine Arbeit an Stereotypen und eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Okkulten in der Kunst. Durch die Förderung der okkulten Kunst können Projekte jeder Form wie Foren für Kunst, Ausstellungen, Vortragsreihen sowie Publikationen zum Thema realisiert werden.
Der Verein ist weltanschaulich offen und politisch ungebunden. Die Akzeptanz okkulter Spuren in zeitgenössischer Kunst und die Förderung grenzwissenschaftlicher Ansätze, das heißt inter- und transdisziplinärer Forschung, wird bewusst von allen Mitgliedern im persönlichen wie auch gesellschaftlichen Umfeld geübt und gefördert. Der Orden für okkulte Kunst e.V. baut keine unnötige Distanz zum untersuchten Gegenstand seiner Kunst auf, das heißt, er nimmt Veränderungen durch die von ihm bearbeiteten Inhalte wahr, was je nach Angemessenheit auch an den Kunstwerken seiner Mitglieder sichtbar wird. Grenzwissenschaft bedeutet für den Verein, kunst- und kulturkritische Ansätze mit persönlicher künstlerischer Hingabe zu verbinden. Hierbei soll das Auge vor allem für die marginalisierten und vernachlässigten Details der Kulturgeschichte geschärft werden. Der Verein sieht sich als kreatives Netzwerk, das jedes seiner Mitglieder nach Bedarf unterstützt und zusammenführt. Ein Geflecht aus Individuen, das sich austauscht und wechselseitig anspornt.

Neben den vielen Künstlerinnen und Künstlern vereinigt der Verein unter seinem Dach vor allem auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie alle Arten von Kulturschaffenden. Allen gemein ist die kontinuierliche Selbstherausforderung, sich mit der uns umgebenden Welt nicht einfach zufrieden zu geben, sondern eine konstruktive und kreative Welt zu erschaffen. Warum okkult? Der Orden für okkulte Kunst e.V. stellt sich bewusst in eine bestehende Tradition mit dem Anspruch, diese herauszufordern und an neue Ufer zu bringen. Okkult fasst am Umfassendsten zusammen, worum es geht. Hierbei stehen Künstlerbewegungen wie der Surrealismus oder auch das Collège de Sociologie Pate. Der Einfluss okkulter Anschauungen auf die Kunst muss heute längst nicht mehr umständlich erklärt werden. Das Okkulte ist en vogue!


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Gemeinsamer Nenner der seit Ende 2010 zum eingetragenen Verein zusammengeschlossenen Künstlerinnen und Künstler ist das Faszinosum
"Okkultismen in gegenwärtiger und historischer Kunst". Absicht und Zweck der Gründung ist eine Arbeit an Stereotypen und eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Okkulten in der Kunst. Durch die Förderung der okkulten Kunst können Projekte jeder Form wie Foren für Kunst, Ausstellungen, Vortragsreihen sowie Publikationen zum Thema realisiert werden.



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Orden für okkulte Kunst e.V.
Alexander Graeff
Schönhauser Allee 133
10437
Berlin
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030 / 4849 4143
http://www.okkulte-kunst.de



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Datum: 03.01.2011 - 09:31 Uhr
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