Pedigree Studie 2007 zeigt: Hundehaltung in Frankfurt a. M. zunehmend schwer
Verden, 18. Juli 2007. Die gute Nachricht vorweg: Für die Mehrzahl der Frankfurter ist ein Leben ohne Hund undenkbar. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle „Pedigree Studie 2007“. Die Studie, bei der bundesweit 2.443 Hundehalter und Nicht-Hundehalter befragt wurden, belegt allerdings auch, dass es der beste Freund des Menschen zunehmend schwer hat. Auch in Frankfurt fühlen sich Hundebesitzer diskriminiert und kriminalisiert und wünschen sich eine stärkere Interessenvertretung.
Aber: Die meisten Frankfurter glauben auch, dass Hunde und ihre Halter in der Metropole am Main keine gute Lobby haben. So sind alle befragten Frankfurter Hundehalter und sogar 71% der Nicht-Hundehalter überzeugt, dass sich Politiker nicht für die Bedürfnisse von Hundehaltern interessieren. Mehr noch: 50% der Hundehalter fühlen sich durch Verordnungen und Regelungen (z. B. Leinenzwang und Bußgeldkataloge) geradezu „kriminalisiert“. Zu der Einschätzung, dass Hundehalter zunehmend diskriminiert werden, kommen übrigens auch 35% der Frankfurter Nicht-Hundehalter.
Leinenzwang, Auslaufflächen und Bußgelder
Die Frankfurter lehnen einen generellen Leinenzwang ab, und zwar unabhängig davon, ob sie selbst einen Hund haben oder nicht. In der „Pedigree Studie 2007“ ist keiner der befragten Hundehalter für einen grundsätzlichen Leinenzwang innerhalb der Stadtgrenzen – unter den Nicht-Hundehaltern sind es nur 18%. Der überwiegende Teil der Frankfurter spricht sich hingegen dafür aus, dass Hunde, die keine Belästigung oder Gefahr darstellen, grundsätzlich keiner Leinenpflicht unterliegen sollten (67% der Hundehalter und 29% der Nicht-Hundehalter) oder zumindest auf bestimmten Flächen ohne Leine laufen dürfen (33% der Hundehalter und 53% der Nicht-Hundehalter). Zum Thema „Auslaufflächen“ gaben 33% der Frankfurter Hundebesitzer an, dass für ihren Hund keine ausreichenden Auslaufflächen in der Umgebung zur Verfügung stehen.
Im Fall des Falles kommen „Regelverstöße“ (z. B. bei Verschmutzung durch Hundekot, Missachtung von Anleinpflicht oder Verbotszonen) den Frankfurter Hundehaltern teuer zu stehen (75 – 750 Euro).
Hundehaltung künftig als „fast unmöglich“ eingestuft
Insgesamt wird die Situation für Hundehaltung von den befragten Frankfurter Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern eher negativ eingeschätzt. Die Hälfte der Hundehalter (50%), aber auch jeder dritte Nicht-Hundehalter (35%) hält eine Hundehaltung für fast unmöglich.
Pedigree hilft mit 100.000,- Euro für Hundeprojekte in 2007
Um sofort und direkt Hilfe zu leisten, hat Deutschlands größte Hundefuttermarke die „Pedigree Initiative für die Natur des Hundes“ gegründet. Noch in 2007 stellt die Initiative 100.000,- Euro für private Projekte zur Verfügung, die das Leben von Hunden in Deutschland verbessern. Wer mitmachen möchte, kann seine Projektbewerbung direkt unter www.naturdeshundes.de einreichen oder sich dort einen Teilnahmebogen herunterladen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, 2-seitige Bewerbungsunterlagen unter der Faxabruf-Nummer 0180-5-004465-241 (14 Cent pro Minute) abzurufen.
Über die „Pedigree Studie 2007“
Die „Pedigree Studie 2007“ ist die erste repräsentative Studie zur Lebenswirklichkeit von Hunden und Hundehaltern in Deutschland. Sie basiert auf einer repräsentativen Umfrage nach der Computer Aided Web-based Interview-Methode unter 2.443 Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern in Deutschland (erhoben von TheConsumerView, Bremen) sowie tiefenpsychologischen Interviews mit 50 Hundehaltern aus den vier deutschen Großstädten Hamburg, Berlin, München und Leipzig (durchgeführt vom Rheingold Institut, Köln). Darüber hinaus wurden für die „Pedigree Studie 2007“ die bestehenden Regelungen zur Hundehaltung in 13 deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt a.M., Stuttgart, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Bremen, Hannover, Leipzig, Madeburg) ausgewertet und gegenüber gestellt. Begleitet und kommentiert wurde die „Pedigree Studie 2007“ von Prof. Dr. Reinhold Bergler, Prof. Dr. Ellen Kienzle, Prof. Dr. Martin Kramer, Dr. Barbara Schöning sowie dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) e.V., vom Deutschen Tierschutzbund (DTschB) e.V. und vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V.
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Masterfoods Deutschland, Tochterfirma des amerikanischen Familienunternehmens Mars Inc., gehört zu den führenden Markenartikelherstellern. Mit den Geschäftsbereichen Heimtiernahrung, Süßwaren und Lebensmittel erzielt Masterfoods in Deutschland einen Gesamtumsatz von 1.5 Mrd. Euro. Zu den bekannten Marken im Bereich Heimtiernahrung gehören u.a. Whiskas, Pedigree, Chappi, Kitekat, Cesar, Sheba, Frolic und Trill. Im Bereich Süßwaren sind es u.a. die Marken Mars, Snickers, M & M's, Milky Way, Bounty, Amicelli und Celebrations. Marktführer im Segment der Tierfuttermittelindustrie. Für den Geschäftsbereich Human Food stehen u.a. die Marken Uncle Ben's und Ebly.
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Datum: 27.07.2007 - 13:36 Uhr
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Freigabedatum: 27.07.2007
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