AMI gibt Automobilzulieferer ISE automatisierte Individual-Maschinenlösung an die Hand
Präzise, beschleunigte und fehlerfreie Produktion in die Tat umgesetzt
Rückrufaktionen zeigen, welche existenzielle Bedeutung die fehlerfreie Herstellung von Teilen im Automobilbereich hat. Jedes "Rädchen" muss ineinandergreifen, damit das Gesamtkonstrukt reibungslos funktioniert. Aus diesem Grund hat sich die ISE für Maßnahmen zur Qualitätssicherung ihrer Schaltgabel-Herstellung bei gleichzeitiger Kostenreduktion entschieden.
Den Stellhebel für die erfolgreiche Umsetzung sollte die Automatisierung von Richtprozessen in 3-D an eng tolerierten Getriebeteilen bilden. Gemäß dieser Aufgabenstellung entwickelte die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH nach intensiver Analyse die Lösung für den automatisierten Herstellungsprozess.
Ohne Schweißperlen ans Produktionsziel
Der bis dato aufwändige manuelle Prozess funktioniert jetzt wie folgt: Die AMI-Sondermaschine kommt direkt nach dem Schweißvorgang zum Einsatz. Die Komponenten werden in die Längstransferfräseinrichtigung gelegt - es folgen automatisch das Fräsen, Messen der Frästiefe und Abschleifen der verbliebenen Schweißperlen. Dann werden die Werkstücke geprüft und nach Gut-/Schlechtteilen sortiert. Letztere schleust die Anlage aus und die Gutteile gelangen automatisch zum Richt- und Prüfautomaten, in den sie die Fördertechnik lagerichtig einlegt. Dieser prüft die korrekte Ausführung des Bolzenblechs mit einer Präzision von 0,01 mm und übernimmt das Aufrichten sowie die Kontrolle der vier Schaltgabel-Beine im Toleranzbereich von 0,04 mm. Komponenten, die die Prüfkriterien nicht erfüllen, werden an dieser Stelle aussortiert - für alle fehlerfreien Komponenten folgt die Endmontage.
Christof Wech, Projektleiter bei ISE Automotive Duisburg, resümiert: "Pro Tag fertigen wir etwa 3.000 bis 3.500 Schaltkomponenten. Die Anlage von AMI hat den Gesamtaufwand für die Fertigung und Prüfung messbar reduziert. Gleichzeitig konnten wir die Prozesssicherheit erhöhen und erfüllen die Nullfehlerziele unserer Kunden wesentlich effizienter als vorher." Torsten Krachhel, Werkleiter bei ISE, ergänzt: "Die neue Maschine ermöglicht uns größtmögliche Flexibilität in der Fertigung. Die Anlage lässt sich entsprechend umrüsten und anpassen, so dass künftig beispielsweise problemlos Getriebeteile weiterer Hersteller produziert werden können - ein wertvoller Zugewinn."
Zeichenzahl: 2.963
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Kurzporträt AMI Förder- und Lagertechnik GmbH:
Die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH mit Hauptsitz in Alpenrod im Westerwald wurde 1987 gegründet und verfügt über ca. 70 Mitarbeiter. AMI hat sich auf Förderanlagen für den Materialfluss spezialisiert - vom Wareneingang über die Fertigung, Kommissionierung und Endkontrolle bis hin zum Versand. Dies umfasst sowohl Komponenten für die Automatisierung als auch Lösungen für die Leicht- und Schwerfördertechnik für Lasten bis zu 2.500 Kilogramm. AMI bietet dabei die Planung, Konstruktion, Fertigung sowie Montage der Maschinen und Anlagen aus einer Hand. Neben der Realisierung von schlüsselfertigen Förderanlagen übernimmt das Unternehmen auch die Erweiterung bestehender Anlagen - ganz gleich, ob es sich um manuelle, teil- oder vollautomatisierte Lösungen handelt. Auch die Implementierung eines Materialflussrechners, eines Lagerverwaltungsrechners, eines Datennetzwerks oder eines Warenwirtschaftssystems gehört zum Leistungsspektrum. Der Kundenstamm besteht aus renommierten Unternehmen sämtlicher Branchen wie beispielsweise Deutsche Post AG, dm, LUXAIR, PHOENIX Pharmahandel, Sanicare, REWE, Siemens, Hager Tehalit, ATLAS-ENGLAND, Procter & Gamble, Orsay und Nestlé. www.ami-foerdertechnik.de
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Datum: 24.01.2011 - 09:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Christina Pott
Stadt:
Alpenrod
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Kategorie:
Maschinenbau
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