Jetzt offiziell: 2010 heißestes Jahr mit Naturkatastrophen-Rekord
Umweltschutzorganisation „Klima ohne Grenzen“ sieht Erderwärmung bestätigt und empfiehlt CO2-Reduktion und -Kompensation
Den Deutschen mag es so nicht vorgekommen sein, doch das vergangene Jahr war das weltweit heißeste seit Beginn der Temperaturaufzeichnung 1850. Das hat die
UN-Weltorganisation für Meteorologie (WMO) jetzt offiziell bestätigt und fügt hinzu, dass die zehn wärmsten Jahre alle in der vergangenen Dekade verzeichnet wurden.
So gilt das Jahr 2010 ebenfalls als Rekordjahr der Naturkatastrophen. Der Rückversicherer Munich Re zählte 2010 mehr als 800 wetterbedingte Naturkatastrophen. Einige davon gehen klar auf das Konto des Klimawandels: Während es in Pakistan zu verheerenden Überschwemmungen kam, bekam das benachbarte Indien kaum etwas vom Regen ab und kämpfte mit einer lang anhaltenden Dürre. Nahrungsmittelknappheit und Unterernährung waren die Folgen.
„Dabei kann jeder von uns etwas gegen den fortschreitenden Klimawandel tun und seine CO2-Bilanz verbessern“, so Bachmann. Man darf nicht auf Politik und Wirtschaft warten. Zum Beispiel kann jeder mit seiner Lebensweise die natürlichen Ressourcen schonen. Kurz: Mehr Rad und Bahn fahren, weniger mit dem Auto, bewusst konsumieren und sich nicht der Wegwerfgesellschaft anschließen. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen könnten über Klimaschutzprojekte kompensiert werden. „Welche Temperaturen und Naturkatastrophen uns in diesem neuen Jahrzehnt erwarten, kann keiner seriös vorhersagen,“ gibt Bachmann zu. „Doch fest steht, dass wir nicht länger warten können, etwas gegen die Erderwärmung zu tun.“
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„Klima ohne Grenzen“ ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Leipzig. Sie unterstützt das Klimaschutzengagement von Privatpersonen und Unternehmen durch Beratungsangebote und Kompensationslösungen.
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Datum: 27.01.2011 - 14:20 Uhr
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