Bachelor und Master: Unterschiedliche Perspektiven
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Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011: Der Abschluss macht bei jedem zweiten Unternehmen den Unterschied bei Perspektiven und Gehalt
Bachelor und Master: Unterschiedliche Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven
Das Universitätsdiplom hat auch mehr als zehn Jahre nach Bologna bei den akzeptierten Abschlüssen immer noch die Nase vorn. Allerdings liegt das Diplom (98 Prozent) nur noch knapp vor dem Master (94 Prozent). Auch der Bachelor (BA) ist trotz aller Kritik an Bologna in den Unternehmen angekommen. Wie im Vorjahr akzeptieren laut Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011 vier von fünf Arbeitgebern den BA-Abschluss.
Bei den Einstiegsprogrammen machen die Recruiter kaum Unterschiede zwischen Bachelor- und Master-Absolventen. Nur 14 Prozent der befragten Unternehmen bieten spezielle Einstiegsprogramme für Neulinge mit BA-Abschluss. MA-Absolventen finden bei knapp jedem zehnten Unternehmen auf sie zugeschnitte Programme. Rund die Hälfte der teilnehmenden Personalentscheider aber stuft die Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven für Bachelor- und Master-Absolventen unterschiedlich ein. Auch beim Einstiegsgehalt macht jedes zweite Unternehmen einen Unterschied.
Arbeitsmarkt: Mit dem Aufschwung steigt der Absolventenbedarf wieder
Hatte sich im vergangenen Jahr die Krise noch negativ auf die Bedarfseinschätzung der Arbeitgeber ausgewirkt, schauen die Unternehmen positiv auf das Jahr 2011. Bei Ingenieur- und Informatikabsolventen rechnen die Unternehmen mit einem steigenden Bedarf. Der Ausblick auf die nächsten fünf Jahre lässt darauf schließen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Der Absolventenbedarf nimmt dann noch weiter zu.
Der ideale Bewerber bringt Englischkenntnisse und Praktika mit
Die Erwartungen an Absolventen sind hoch. Bei den Zusatzqualifikationen sollten Einsteiger vor allem Englischkenntnisse und Praktika vorweisen können. Rund neun von zehn Unternehmen erwarten dies. Bei den Soft Skills sind ihnen vor allem Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit und analytische Fähigkeiten wichtig.
Social Media: Bewerberüberprüfung selten
Social Media ist in den Personalabteilungen eines der großen Trendthemen. Das zeigt sich auch in der Studie. Demnach nutzen zwei Drittel der befragten Unternehmen Social-Media-Dienste für Employer Branding und Stellenausschreibungen. Nur jedem zehnten Unternehmen dienen die sozialen Netzwerke als Instrument der Bewerberüberprüfung. Welche Social-Media-Dienste Recruiter bevorzugt nutzen, hat die Studie eben-
falls untersucht. Unter http://www.staufenbiel.de/jobtrends steht die vollständige Studie zum kostenlosen Download bereit.
Über die Studie
Die Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland analysiert jedes Jahr die Qualifikationsanforderungen von Unternehmen an Hochschulabsolventen und hält Trends am Akademiker-Arbeitsmarkt fest. Für JobTrends Deutschland 2011 wurden 329 Unternehmen mit zusammen mehr als 4,5 Millionen Mitarbeitern befragt. Die Befragung führte das Berliner Trendence Institut im Auftrag von Staufenbiel Institut durch.
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Datum: 31.01.2011 - 15:12 Uhr
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