„Der Stellenwert der öffentlichen Unternehmen ist in Berlin sehr hoch“
„Die kommunalen Unternehmen helfen dem Land Berlin, seine Aufgaben zu erfüllen“, fasste Wolfgang Wagner, Partner und Mitglied des Vorstands bei PricewaterhouseCoopers Berlin seinen Impulsvortrag zusammen. Unter der Überschrift „Initiative mehrwert: Stellenwert der öffentlichen Unternehmen“ diskutierte ges-tern Abend eine Expertenrunde aus Wirtschaft und Politik im Rahmen der Berliner Wirtschaftsgespräche am Potsdamer Platz. „Der Stellenwert der öffentlichen Unternehmen ist in Berlin sehr hoch anzusiedeln“, sagte Wagner.
Die Zahlen sprechen für sich: Die städtischen Unternehmen, von denen sich 14 in der Initiative mehrwert Berlin zusammengefunden haben, um ihr gemeinsames Engagement für die Stadt zu dokumentieren, haben im vergangenen Jahr einen Umsatz von 7 Milliarden Euro gemacht, 1,6 Milliarden Euro investiert und rund 2.000 Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. Die guten Leistungen der Kommunalen waren auf dem Podium unbestritten. Die Strategie des Landes entscheide jedoch oft, wie gut ein städtisches Unternehmen sich einbringen könne, sagte Volker Ratzmann. Bei den Wohnungsgesellschaften, so bestätigte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, sei das strategische Element am weitesten fortgeschritten. degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka erläuterte, dass die Quartiersentwicklung in Berlin in hohem Maße von den sechs kommunalen Wohnungsunternehmen geleistet wird. „Damit erzielt man keine kurzfristige Rendite. Aber langfristig zahlt sich diese Strategie aus. Die von der degewo erzielte Stadtrendite ist der Beweis.“
Beim Stichwort Rekommunalisierung mahnte Manfred Rompf für das Gesundheitsnetzwerk Vivantes: „Gesundheitsvorsorge ist eine Da-seinsvorsorge und muss daher in öffentlicher Hand bleiben.“ Für die Berliner Finanzverwaltung ergänzte Staatssekretär Christian Sunder-mann, Berlin müsse lernen, mit privaten Unternehmen zu kooperieren. Ein Beispiel für das gute Funktionieren einer solchen Partnerschaft seien die Wasserbetriebe, sagte Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe.
Vor rund 80 Gästen diskutierten die Podiumsteilnehmer in den Räumen des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PWC) am Potsdamer Platz. Gastgeber Wolfgang Wagner, Partner und Vor-standsmitglied bei PWC: „Gut, dass es die Initiative mehrwert Berlin gibt, die Aktivitäten bündelt und sich für Berlin engagiert.“
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
· Mitglieder der Initiative mehrwert Berlin sind die großen öffentlichen Unternehmen der Stadt: Berliner Bäder-Betriebe, Berliner Flughäfen, Berliner Wasserbetriebe, BSR, BVG, degewo, GESOBAU, die GEWOBAG, die HOWOGE, STADT UND LAND Wohnbautengesellschaft, Vivantes, Investitionsbank Berlin, Berliner Energieagentur und die WBM Woh-nungsbaugesellschaft Berlin-Mitte.
· Die Philosophie: Unser gemeinsamer Nenner – trotz unterschiedlichster Kompetenzen – ist unser bewusstes Engagement für unsere Stadt. Bei den uns übertragenen Aufgaben arbei-ten wir nicht nur ertragsorientiert, sondern wir engagieren uns darüber hinaus intensiv und langfristig auf verschiedenen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftspolitischen Feldern.
· mehrwert Berlin wurde am 4. März 2009 ins Leben gerufen und im Rahmen einer Veran-staltung der Öffentlichkeit vorgestellt.
· Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt am 20. Januar 2010 haben die Unterneh-men ihr bisheriges und auch zukünftiges Engagement manifestiert.
· Die Geschäftsführung liegt in diesem Jahr bei der degewo.
Thomas Reckermann
Publiplikator GmbH
für die degewo
Tel.: 030 - 20089822
E-Mail: reckermann(at)publiplikator.de
Datum: 11.02.2011 - 10:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 346698
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Zarth
Stadt:
Berlin
Telefon: 030-264851500
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 11.02.2011
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