Krebs macht Deutschen am meisten Angst
ID: 352255
Bereitschaft zur Vorsorge dennoch gering
Krebs macht Deutschen am meisten Angst(firmenpresse) - sup.- Obwohl schwere Herzkrankheiten die häufigste Todesursache sind, fürchten sich die Deutschen beim Thema Gesundheit am meisten vor Krebs. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts, an der bundesweit 3.015 Frauen und Männer teilgenommen haben.
Trotz dieser Ängste ist allerdings die Bereitschaft, Krebsvorsorge-Untersuchungen wahrzunehmen, eher gering. Das zeigt sich vor allem bei Darmkrebs, der einzigen Tumorerkrankung, die sich durch die rechtzeitige Entfernung von Polypen (gutartige Geschwülste der Darmschleimhaut) im Rahmen einer Darmspiegelung verhindern lässt. Trotzdem haben sich laut Zahlen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) seit Einführung der Vorsorge-Koloskopie von 2003 bis 2008 lediglich 13,3 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen ab 55 Jahren und 13,8 Prozent der Männer untersuchen lassen.
Dabei gilt eindeutig: Je früher Vorstufen von Darmkrebs, Tumore und selbst bereits metastasierte Tumore diagnostiziert werden, desto höher sind die Heilungschancen. Neue zielgerichtete Therapien wie die EGFR-Antikörpertherapie (z. B. mit Cetuximab) können ein weiteres Krebswachstum aufhalten. Im Gegensatz zur Chemotherapie kann bei dieser modernen Therapieoption vorab geprüft werden, welcher Patient Chancen hat, auf die Behandlung anzusprechen. "Durch eine Biomarker-Bestimmung des Tumorgewebes (KRAS-Mutationstest) lässt sich ermitteln, ob der Patient von der EGFR-Antikörpertherapie profitieren kann", erläutert Prof. Carsten Bokemeyer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549
Düsseldorf
redaktion(at)supress-redaktion.de
0211/555548
http://www.supress-redaktion.de
Datum: 21.02.2011 - 11:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 352255
Anzahl Zeichen: 1630
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ilona Kruchen
Stadt:
Düsseldorf
Telefon: 0211/555548
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 347 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Krebs macht Deutschen am meisten Angst"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Supress (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
sup.- Für viele Menschen ist Gentechnik ein Reizwort. Vor allem mit der Biologie der Landwirtschaft identifiziert, wird sie von zwei Drittel der Deutschen abgelehnt. In der Medizin spielen dagegen gentechnische Methoden von der Diagnose über die Prävention bis zur Behandlung eine wichtige Rolle.
Irreführung statt Aufklärung ...
sup.- Foodwatch fordert einmal mehr die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem Nutri-Score. In der aktuellen Kritik der Essens-Ideologen an der Ernährungsstrategie der Bundesregierung, die sie als wohlklingendes, aber folgenloses Papier der Ampel bezeichnen, wiederholen die Aktivist
Lebensmittel-Werbeverbote verfassungsrechtlich fraglich ...
sup.- Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geplanten Werbeverbote stehen jetzt auch unter verfassungsrechtlichen Aspekten auf dem Prüfstand. Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages haben sich mit dem brisanten Thema beschäftigt. Die ideologisch getri
Weitere Mitteilungen von Supress
Belastungen durch häusliche Pflege ...
sup.- 23 Prozent aller Menschen, in deren Umfeld es einen chronisch kranken Angehörigen oder Freund gibt, pflegen diese Person in ihrem eigenen Haushalt. Und weitere 22 Prozent würden solch einen Pflegebedürftigen gerne bei sich aufnehmen, wenn diese Aufgabe auf sie zukommen sollte. Diese Zahlen,
Wegweisendes Projekt: ...
sup.- Einen gesunden Lebensstil können Kinder schon in Kindertageseinrichtungen (Kitas) lernen. Vorraussetzung hierfür ist, dass im Alltag der Kitas Bildungsziele mit einem gesunden Lebensstil verknüpft werden. Dazu gehören ausgewogene, kindgerechte Ernährung, vielseitige Bewegung, ausreichende
Rund neun Prozent Frühgeburten ...
sup.- Rund neun Prozent aller Babys kommen bei uns als Frühchen, also vor der 37. Woche zur Welt - Tendenz steigend. Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland damit schlecht ab. In Schweden und Frankreich beträgt diese Rate z. B. nur sechs Prozent. Ursachen für Frühgeburten sind Infektion
Exzessiver Fernsehkonsum in jungen Jahren ...
sup.- Jugendliche, die mehr als drei Stunden pro Tag vor dem Fernseher hocken, neigen häufiger zu Übergewicht und haben schlechtere Blutfettwerte als Gleichaltrige mit geringerem Fernsehkonsum. Zu diesem Ergebnis kommt die spanische AVENA-Querschnittstudie, an der 425 Jugendliche im Alter von 13 b




