Berlin Atlantic Capital (BAC): Anlegern droht Totalverlust
CLLB Rechtsanwälte empfehlen rasches Handeln
Berlin, 21.02.2011 Über 8000 Anleger vertrauten der Berlin Atlantic Capital und ihrem Fondsmanagement. Nun stehen sie vor einem Scherbenhaufen: das Manager Magazin berichtete im Internet am 17.02.2011, dass es zu einem Totalverlust der Anlegereinlagen kommen kann.
Was ist passiert? Idee der betroffenen BAC Fonds ist die Investition in Lebensversicherungspolicen in den USA. Anstelle der ursprünglichen Versicherungsnehmer, denen der Fonds die Policen abkauft, zahlt der Fonds die Prämien weiter und kassiert am Ende die Ablaufleistung. Das makabere an diesem Geschäftsmodell: der Versicherte muss für eine gute Rendite zum richtigen Zeitpunkt sterben.
Den Anlegern wird nun laut Manager Magazin ein Mix aus Managementfehlern und schlechter Marktentwicklung zum Verhängnis. Man hatte die Idee, die Policen aller einzelnen Fonds in einen neuen Fonds zu überführen und wollte diesen zu einer kapitalmarktfähigen Größe ausbauen. Hierfür wurde ein zusätzliches Darlehen bei der US-Bank Wachovia aufgenommen. Diese wurde von Wells Fargo übernommen, die an einer Fortführung der Geschäftsbeziehung jedoch kein Interesse und das Darlehen zur Rückzahlung fällig gestellt hat.
Problematisch insoweit: die Versicherungspolicen dienen der Besicherung des Darlehens. Wells Fargo droht mit einer Verwertung des Policen. Das Manager Magazin skizziert zwei denkbare Szenarien: entweder übernimmt Wells Fargo die Policen und lässt sie weiterlaufen, was für die Anleger einen Totalverlust bedeuten könnte. Oder die Policen werden kurzfristig veräußert, was die Verluste nach Schätzungen auf 60 % begrenzen würde.
BAC soll sich intensiv um eine Lösung der Probleme kümmern, von neuen Investoren ist die Rede. Unabhängig davon, ob die Rettungsbemühungen von BAC Erfolg haben, empfehlt Rechtsanwalt Hendrik Bombosch von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Büros in München, Berlin und Zürich allen betroffenen Anlegern die Einholung rechtlicher Beratung. Ansatzpunkte für Ansprüche auf Rückabwicklung des Beteiligungserwerbs können sich im Einzelfall etwa dann ergeben, wenn ein Anleger nicht vollständig oder nicht rechtzeitig über die mit den Fonds verbundenen Risiken aufgeklärt worden ist. In solchen Fällen kommt eine Haftung des Anlageberaters oder –vermittlers in Betracht, der den Erwerb des Fonds empfohlen und falsch oder unzureichend hat, so Bombosch weiter.
Verfügt der Anleger zudem über eine Rechtsschutzversicherung, so übernimmt diese in vielen derartigen Fällen die mit einer Anspruchsprüfung und -durchsetzung verbundenen Kosten.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet. Neben den vier Partnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun sind mittlerweile auch Alexander Kainz, Thomas Sittner (LL.M.) und Hendrik Bombosch als Anwälte mit an Bord. Erklärter Schwerpunkt der wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei ist Kapitalmarktrecht. Daneben umfasst das Beratungsspektrum aber auch Gesellschafts- und Steuerrecht. Seit Oktober 2007 ist CLLB Rechtsanwälte mit eigenem Büro in Berlin vertreten.
Pressekontakt: Rechtsanwalt Hendrik Bombosch, CLLB Rechtsanwälte, Dircksenstraße 47, 10178 Berlin, Fon: 030-288 789 60, Fax: 030-288 789 620; Mail: bombosch(at)cllb.de Web: www.cllb.de
Pressekontakt: Rechtsanwalt Hendrik Bombosch, CLLB Rechtsanwälte, Dircksenstraße 47, 10178 Berlin, Fon: 030-288 789 60, Fax: 030-288 789 620; Mail: bombosch(at)cllb.de Web: www.cllb.de
Datum: 22.02.2011 - 11:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 353130
Anzahl Zeichen: 2702
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: RA Hendrik Bombosch
Stadt:
Berlin
Telefon: 030/288 789 60
Kategorie:
Wahlen
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 22.02.2011
Diese Pressemitteilung wurde bisher 350 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Berlin Atlantic Capital (BAC): Anlegern droht Totalverlust "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CLLB Rechtsanwälte (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Aufatmen bei einer Mandantin von CLLB Rechtsanwälte: Sie hatte bei einer betrügerischen Trading-Plattform namens Grandefex einen Betrag von über 327.000 Euro eingezahlt. Nunmehr hat die Mandantin das komplette Geld zuzüglich Zinsen zurückerhalten, so Rechtsanwalt Matthias Ruigrok van de Werve
Sale-and-rent-back – Verkäufer erhält Auto zurück und kann Kaufpreis behalten ...
München, 13.11.2025. Das OLG Karlsruhe hat am 7. Oktober 2025 ein bemerkenswertes Urteil zu Sale-and-rent-back-Geschäftsmodellen, wie es bspw. von Pfando betrieben wird, gefällt. Es entschied, dass der Vertrag wegen Sittenwidrigkeit nichtig ist. Bemerkenswert ist insbesondere, dass die Kläger de
Online-Sportwetten - EuGH verhandelt gegen Tipico C-530/24 ...
München, 24.09.2025. Es mag ein gutes Omen sein: Am heutigen bundesweiten Aktionstag gegen die Glücksspielsucht wurde am Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen den Sportwettenanbieter Tipico verhandelt (Az. C-530/24). Der EuGH hat zwar noch keine Entscheidung getroffen, aber zwischen den Zei
Weitere Mitteilungen von CLLB Rechtsanwälte
Das iPhone im Wahlkampf – wie geht das? ...
Ein Blick auf die Wahlwerbung zeigt es besonders deutlich: letzten Endes sind Parteien oder Politiker auch nur Produkte, das sich in der Öffentlichkeit möglichst vorteilhaft darstellen müssen, um gut zu "verkaufen". Um in der Vielzahl von Botschaften und Kommunikationskanälen wahrgeno
MIT Ludwigsburg fordert CDU-Wahlkampf mit harten Fakten ...
Gastredner des Abends war Manfred Hollenbach, Landtagsabgeordneter und CDU-Fraktionsvorsitzender des Kreistages Ludwigsburg. Er zeigte sich überzeugt davon, dass Ministerpräsident Mappus die CDU auch angesichts der schwierigen Ausgangslage erfolgreich durch den Wahlkampf führen werde. „Stefan M




