Hamburger Skiferien: Wintersportverletzungen vorbeugen und Nachsorge beachten
Hamburg, März 2011. Ganz Hamburg freut sich auf den Start der Skiferien. Denn die Hanseaten sind mit bis zu 270.000 Wintersportlern jährlich statistisch gesehen die skifreudigsten Bundesbürger, so eine Studie der Sporthochschule Köln und der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS). Doch mit dem Abfahrtsspaß steigt die Verletzungsgefahr. Jährlich kommen mehrere hundert Urlauber mit Gelenkverletzungen oder Knochenbrüchen zur Nachbehandlung in das OrthoCentrum Hamburg. Mehr als die Hälfte von ihnen wird von den Gelenkspezialisten und Sportmedizinern rund um die St. Pauli-Mannschaftsärzte Dr. Carsten Lütten und Dr. Johannes Holz nachträglich operiert.
In der letzten Wintersportsaison war der Anteil der Verletzungen am Knie mit rund 31 Prozent am höchsten, wie eine SIS-Erhebung ergab. Diese treten vermehrt bei Ski-Fahrern auf, bei denen durch die kurvigen Abfahrten ein starker Druck auf die sensiblen Gelenke entsteht. Dr. Johannes Holz erläutert die Folgen eines Sturzes: „Die häufigsten Knieverletzungen sind Bänderrisse oder Schienbeinkopfbrüche. Schienbeinbrüche sollten noch vor Ort operiert werden. Nach Kreuzbandverletzungen kann das Gelenk zunächst durch eine Orthese (Schienenapparat) gesichert werden.“ Eine Operation einschließlich der Nachbehandlung sollte dann durch einen Spezialisten zu Hause erfolgen. Die operative Rekonstruktion von Kreuzband-, Meniskus- und Knorpelverletzungen wird meist empfohlen, um späteren Verschleißerkrankungen vorzubeugen.
Mit einem Anteil von rund 20 Prozent belegen Schädigungen an der Schulter Platz zwei der häufigsten Unfallverletzungen im Wintersport. Vor allem Snowboarder sind betroffen, da sie mit ausgestreckten Armen die Balance halten und sich beim Fallen reflexartig aufstützen. Fällt der Sportler direkt auf die Schulter, ist oft der Bruch des Oberarmkopfes die Konsequenz, die Verletzung muss sofort operiert werden. Dr. Ansgar Ilg verstärkt seit Januar als weiterer Schulterspezialist das Team des OrthoCentrum. Er erklärt: „Häufig kugelt bei Stürzen der Oberarmkopf aus der Schulter aus und wird vom Arzt wieder zurückgedrückt. Auch hier ist eine spätere Rekonstruktion der geschädigten Gelenkstrukturen im Rahmen eines arthroskopischen Eingriffes sinnvoll.“ Die Operation durch einen Spezialisten hilft, ein erneutes Auskugeln zu vermeiden.
Die Gelenkspezialisten raten auch zunächst harmlos erscheinende Verletzungen bei andauernden Schmerzen oder Funktionseinschränkungen der Gelenke bereits am Skiort genau untersuchen zu lassen. „Zurück zu Hause sollte der erste Gang zum Orthopäden sein, der den Heilungsfortschritt beurteilt und ggf. über weitere Diagnostik entscheidet“, so Dr. Holz. „Im OrthoCentrum wird jedoch grundsätzlich erst dann operiert, wenn Gelenkstrukturen nur im Rahmen einer Operation rekonstruiert werden können oder der Heilungsprozess ohne operativen Eingriff nicht erfolgreich verläuft“, ergänzt Dr. Lütten. Die Spezialisten greifen dabei immer auf die für den Patienten effektivste und schonendste Behandlung zurück.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über das OrthoCentrum Hamburg
Das OrthoCentrum Hamburg wurde bisher in einer Doppelspitze von Dr. Carsten Lütten und Dr. Johannes Holz geführt. Beide Gelenkspezialisten sind Mannschaftsärzte des Bundesligisten FC St. Pauli und verfügen über große Erfahrungen bei Sportverletzungen. Seit Beginn des Jahres ist Dr. med. Ansgar Ilg die dritte Kraft im OrthoCentrum. Rund 2.500 Operationen führen die Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie in ihrer Funktion als Chefärzte in der Abteilung für arthroskopische Chirurgie, Traumatologie und Sportmedizin in der Park-Klinik Manhagen jährlich durch. Behandlungsschwerpunkte legen die Chirurgen auf die nicht-operative und operative Behandlung von Gelenk-, Muskel- und Sehnenverletzungen. Insbesondere sind sie spezialisiert auf minimal-invasive Eingriffe und patientenindividualisierte Endoprothetik.
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Datum: 02.03.2011 - 13:02 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 02.03.2011
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