Rock von Platonic! Was tun, wenn im Leben plötzlich alles anders läuft?
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Die mögliche Antwort: Der Rückzug ins Ich. Die Liebe zur musikalisch-kreativen Kopfarbeit. 12 Songs später (mit Gitarre und internem PC-Mikro in fitzeliger Heimarbeit verwurstelt), findet das finale Output in Form einer Demo-CD im Jahr 2009 den Weg zu einem erfahrenen Produzententeam in Neu-Ulm. Ein nicht ganz freiwilliger Australientrip des 43-jährigen mit österreichischen Wurzeln (Linz und Salzburg), eine anschließende emotionale Achterbahnfahrt und nicht zuletzt musikalische Erinnerungen aus der New-Wave Ära bildeten die Initialzündung für das »Basteln« an der eigenen Mixtur.
Platonic - Am I(firmenpresse) - Der Titel »Am I« ist die kompakte Shortstory aus dem kompletten Demomaterial. Knackig auf den Punkt arrangiert und produziert von Songhouse International.In den späten 80-ern ist der PLATONIC-Sänger dem Stil der New-Wave-Ära verhaftet. Aus der Zeit bleiben Depeche Mode, Sisters of Mercy, Billy Idol, Cure, Alien Sexfiend, Fields of the Nephilim etc. fest in den Gehörgängen verankert. Nach der Wahl eines kreativen Berufs (heute selbstständiger Grafik-Designer) entschließt er sich im »zarten« Alter von 26 Jahren zu ersten Gehversuchen an der E-Gitarre, mit dem Ziel, eine eigene Band zu gründen. Die rumpelige Formation namens »Stoned like a Cherkoee« probt im Keller einer Buchbinderei im Allgäu, immerhin nur 10 Meter entfernt vom Wohnort des Drummers. Als endlich ein Sänger gefunden ist, beendet der Drummer just die Liason – damit ist dann auch der Proberaum futsch. Geblieben ist der harte Kern der Band, sowie die Erfahrung aus drei etwas wackeligen Auftritten und einer ersten kleinen CD-Produktion. Nach langer und teilweise skurril anmutender Proberaumsuche (nebst vorrübergehendem Miniproberaum im Schrank) manifestiert sich schlussendlich ein 4-köpfiges Team mit dem beiläufigen Namen »Peter« und seinem selbstkomponierten Machwerk. In der Folge erlauben Auftritte in der Ulmer Region erste nennenswerte Bühnenexpertisen. Von der 30 qm kleinen Kneipe bis hin zum 1000-köpfigen Bierzelt wird alles gerockt, was und wer es sich gefallen lässt. Lediglich ein zahlender Gast ist ebenso kein Hindernis wie die Bühne im LKW, dubiose Geburtstagsfeten, kleinere Rock-Festivals mit ungeahnter Presseschelte – alles wird in dieser Zeit unter der Klammer »Lebenserfahrung« freudig auf- und mitgenommen. Am Ende reicht es immerhin zum kleinen Kultstatus in der Ulmer Region. Der Titel »The Elephant« wird im Dietrich-Theater, Neu-Ulm als Werbesound fürs Kinopublikum vor den Filmvorführungen eingesetzt. Radio 7 Ulm, lädt aufgrund des Songs die Kapelle zur Weihnachtsverlosung der damaligen Promo-Scheibe ein. Irgendwann beschließen die Herren aber doch dem Tun ein für allemal ein Ende zu setzen. Zeitmangel, Beruf, Familie, Hausbau, Musikstil, das übliche eben. Einer von ihnen nimmt einige Zeit später seine persönliche Auszeit zum Anlass, erstmals seinen Macintosh nicht als Grafik-Designer, sondern mit den Tönen seiner Gitarre und seiner Stimme zu malträtieren. Und kann damit nicht aufhören bis das Dutzend voll ist. Das erste Stück ist nun hörbereit: »Am I« von PLATONIC.
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Datum: 13.03.2011 - 10:40 Uhr
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