BUND: Laufzeitverlängerung aussetzen reicht nicht. Atomkraftwerke müssen vom Netz
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BUND: Laufzeitverlängerung aussetzen reicht nicht. Atomkraftwerke müssen vom Netz
Das Aussetzen der schwarz-gelben Beschlüsse zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland reiche nicht aus. "Wer nach den schweren Störfällen in Japan nicht endlich einsieht, dass Laufzeitverlängerungen für die gefährlichen Atomkraftwerke ihre Risiken verschärfen, der ignoriert die physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Abschalten statt Aussetzen oder Aussitzen, das muss endlich Leitmotiv für das Handeln von Bundeskanzlerin Angela Merkel werden", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Deutschland könne und müsse die acht gefährlichsten AKWs sofort und endgültig vom Netz nehmen. Die Behauptung von der Atomkraft als "notwendiger Brückentechnologie" hin zu erneuerbaren Energien erweise sich mit den Störfällen in Japan erneut als gefährliche "Krücken-Behauptung".
Der BUND kündigte an, den Druck auf die Politik weiter zu erhöhen. Bereits heute ruft der Umweltverband zusammen mit anderen Organisationen dazu auf, sich an den in rund 400 Städten in ganz Deutschland stattfindenden Mahnwachen gegen die Atomkraft zu beteiligen.
Am Samstag, den 26. März, soll es bundesweit in mehreren Städten - darunter in Berlin und Hamburg - erneut Großdemonstrationen geben. Für den 9. April ist ein weiterer dezentraler Aktionstag gegen die Atomenergie geplant. Am Ostermontag, dem 25. April, wird es anlässlich des 25. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe an 13 Atomkraftwerken und Atommüll-Standorten Großdemonstrationen geben.
Pressekontakt:
Thorben Becker, BUND-Atomexperte,
Tel. 0173-6071603 bzw. Rüdiger Rosenthal,
BUND-Pressesprecher,
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Datum: 14.03.2011 - 19:45 Uhr
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