Pal Dragos: Ein „ungeborenes Kind“ schreibt aus dem „Jenseits“
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Der Rückgang der Geburtenzahl in Deutschland zeigt einen Rekord seit dem Kriegsende. Es wird über die Gründe viel spekuliert. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Mangel an Geld? Oder gibt es auch noch andere wichtige Gründe?
Stellen Sie sich vor, sie bekämen einen Brief eines ungeborenen Kindes aus dem Jenseits. Was würde wohl in ihm stehen?
Wir können zwar unsere Eltern auswählen, jedoch entschuldigt bitte, was gibt es da noch groß für eine Auswahl? Immer mehr „rollende Köpfe“ sind im Angebot, Menschen, die meinen, dass Leben spiele sich nur im Kopf ab. Und ganz zu schweigen von den „digitalisierten“ Kinderzimmern!
Wir können jedoch nicht in einem Kopf geboren werden, auch dann nicht, wenn die meisten Eltern in ihrem Kopf die Vorstellung haben, sich ein Kind zu wünschen.
Materielle Armut ist zwar schrecklich (in Deutschland lebt jedes sechste Kind von Harz IV), aber bisher konnten wir das aushalten. Schließlich inkarnieren wir oft genug in der Dritten Welt.
Kinder brauchen aber die Möglichkeit zu lernen, mit den eigenen Kräften umzugehen. Wie sollen wir das aber lernen, wenn die Eltern bereits jeglichen Bezug zur Welt der eigenen Kräfte verloren haben. Bereits im ersten Lebensjahr, obwohl es bekanntlich nicht günstig ist, werden wir mit Impfungen voll gepumpt. Bei Krankheiten wird schnell mit Antibiotika, Cortison, Ritalin und anderen Psychopillen alles „vertagt“, weil Ärzte und Eltern keine Zeit mehr haben. Und wehe dem, wenn seine Mutter gerade auf „homöopathisch macht“. Da flattern die Kügelchen nur so in den Mund unserer Kumpels und sie wissen noch nicht einmal, was kräftemäßig schlimmer ist: mit einer Krankheit oder mit den falschen homöopathischen „Gaben der Mütter“ fertig zu werden.
Und was kommt später? Als Jugendliche müssen wir mit Sex und mit Drogen eine Menge ausprobieren, da uns meistens alles überlassen wird, die Bildungsssituation ist ungünstiger als in vielen anderen Ländern und was kommt dann, ein „Leben“ (?) mit Harz IV?
Was wir gut fänden, wäre eine Belebung der deutschen Kultur, welche für viele von uns eine der schönsten auf der ganzen Welt ist. Aber wie viele leben sie noch, wie viele verstehen sie noch?
Kinderzeit vergessen, Kultur vergessen.
Und im Pflegeheim? Ein Drittel hungert und durstet. Na danke! Lebt euer Leben, wie ihr wollt. Wir werden nicht auf eure Welt kommen, wenn ihr so weiter macht, und ihr werdet uns an dem Ort, an dem wir sind, nach eurem Tod auch sicher nicht begegnen können.
Kehrt um! Tschüss!“
Weitere Informationen und Anregungen:
Dr. Dr. Pal Dragos: Die unbekannten Todsünden in der Homöopathie – Zur erfolgreichen Organisation einer homöopathischen Therapie, 2005, BoD, Norderstedt
Dr. Dr. Pal Dragos: Die Zukunft der Homöopathie – Der leibphilosophische Ansatz, 2007, BoD, Norderstedt
Weitere Informationen und Leseproben:
www.pal-dragos.de
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Datum: 19.10.2007 - 09:55 Uhr
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Freigabedatum: 19.10.2007
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