VAMED und UK-SH: ein Jahr erfolgreiche Zusammenarbeit bei der IT
Als erstes Krankenhaus in Deutschland hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) vor einem Jahr seine gesamte IT in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft neu organisiert. Ziel war es, die Qualität der IT-Dienstleistungen und Ausstattung den Anforderungen der medizinischen Exzellenz von Schleswig-Holsteins einzigem Maximalversorger anzupassen. Haben sich diese Erwartungen erfüllt?
Durch eine europaweite Ausschreibung wurde das Bieterkonsortium aus VAMED Deutschland und Carus als Partner ausgewählt. In deren Verantwortung liegt nun der sichere IT-Betrieb am UK S-H einschließlich aller PC-Arbeitsplätze, Netzwerke, Rechenzentren und zentralen Systeme, das Begleiten von IT-Projekten sowie die regelmäßige Erneuerung der Hardware. Die IT-Strategie und die Fortschreibung des IT-Rahmenkonzepts obliegt der ebenfalls neu geschaffenen Stabsstelle IT des UK S-H. Durch diese Lösung verbleibt die IT-Kompetenz nicht nur im Klinikum, sondern wird mit Hilfe des privaten Partners sogar noch erweitert.
Anfangs galt es zunächst, die IT-Abteilung mit ihren etwa 65 Mitarbeitern in ein modernes Unternehmen zu überführen. Hierzu mussten die entsprechenden Strukturen geschaffen, Verantwortlichkeiten festgelegt und Schnittstellen geklärt werden. Dabei brachte VAMED Deutschland ihre Erfahrungen aus der Gründung vergleichbarer Servicegesellschaften ein und legte dementsprechend großen Wert darauf, die Beschäftigten umfassend einzubeziehen, mitzunehmen und zu motivieren. Die dadurch entstandene Aufbruchstimmung erleichterte es, die weiteren Herausforderungen zu bewältigen.
Für die rund 8.000 IT-Anwender im UK S-H konnte die GfIT schon bald erste spürbare Verbesserungen erzielen. Wichtigster Meilenstein hierfür war die Schaffung eines Service Desk mit erweiterter Erreichbarkeit und die Etablierung eines professionellen Servicemanagements einschließlich entsprechender Tools, Standards (SLA) und Dokumentationen sowie den dazugehörigen Mitarbeiter-Schulungen. Gleichzeitig definierte die GfIT zusammen mit dem UK S-H einen Lebenszyklus für die IT-Hardware: Demnach werden PCs, Monitore und Laptops alle fünf Jahre sowie Server und Storages alle sieben Jahre ausgetauscht. Mittlerweile wurden bereits etwa 800 der insgesamt gut 5.000 PCs durch moderne Geräte ersetzt.
Darüber hinaus gelang es der GfIT, erste Aufträge von Drittkunden zu akquirieren und damit zusätzliche Einnahmen zu erzielen, wodurch sie sich auch wirtschaftlich auf Kurs befindet. Insgesamt hat die GfIT die ersten Erwartungen voll erfüllt. Dennoch wird sie sich darauf nicht ausruhen. Die nächsten Herausforderungen stehen bereits bevor: die Zertifizierung des Qualitätsmanagement-Systems, dessen Handbuch auf Wikipedia basiert, der Austausch weiterer IT-Hardware, der Ausbau des Drittgeschäfts und die Planung des Neubaus eines Rechenzentrums. Auch diesen Aufgaben will sich das mittlerweile eingeschworene Team weiter mit großem Engagement widmen.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
VAMED Deutschland ist einer der führenden Krankenhausdienstleister. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten gehören alle nichtmedizinischen Aufgaben in Krankenhäusern: vom Betrieb der Medizin-, Informations- und Krankenhaustechnik sowie Sterilgutversorgung über das Facility Management bis hin zur kompletten technischen Betriebsführung. Darüber hinaus plant, finanziert und verwirklicht das in Berlin ansässige Unternehmen Bauprojekte im Gesundheitsbereich bis zur Inbetriebnahme. Zu den größten Kunden zählen die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf und Schleswig-Holstein, Vivantes sowie das Klinikum Region Hannover. VAMED Deutschland ist Teil der VAMED-Gruppe mit Sitz in Wien, die mehrheitlich zum Gesundheitskonzern Fresenius gehört. Die VAMED-Gruppe wurde im Jahr 1982 gegründet und hat sich seither zum weltweit führenden Gesamtanbieter für Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen entwickelt. In mehr als 60 Ländern hat der Konzern bereits rund 500 Projekte realisiert. Im Jahr 2010 war die VAMED-Gruppe weltweit für rund 13.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von insgesamt 1,3 Milliarden Euro verantwortlich.
Thorsten Springer
Leiter Unternehmenskommunikation
VAMED Deutschland
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Telefon: +49 30 246269-125
Telefax: +49 30 246269-91
thorsten.springer(at)vamed.com
Datum: 05.04.2011 - 10:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 380817
Anzahl Zeichen: 4005
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Thorsten Springer
Stadt:
Berlin
Telefon: 030 246269-125
Kategorie:
Kliniken
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 05.04.2011
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