VIP Medienfonds – Commerzbank AG erstmals zu Schadensersatz verurteilt

VIP Medienfonds – Commerzbank AG erstmals zu Schadensersatz verurteilt

ID: 38409

München, 13.11.2007 – In zwei weiteren Prozessen in Zusammenhang mit VIP Medienfonds waren die CLLB Rechtsanwälte (www.cllb.de) als bisher einzige Kanzlei vor Gericht gegen die Commerzbank AG erfolgreich: Sie konnten inzwischen für drei ihrer Mandanten Schadensersatzansprüche durchsetzen. Die Anleger hatten Beteiligungen am VIP Medienfonds 4 über insgesamt € 130.000,00 gezeichnet. Die bisher auf die Beteiligungen eingezahlten Beträge muss ihnen die Commerzbank jetzt erstatten. Außerdem hat die Bank die betroffenen Anleger von den jeweiligen Darlehensforderungen freizustellen. Beim VIP Medienfonds 4 war eine Darlehensfinanzierung von 45,5% obligatorisch. Die jetzt erzielten Urteile sind bereits der zweite Erfolg für CLLB im Fall der VIP Medienfonds. Die Münchener Kanzlei ist auf Kapitalmarktrecht spezialisiert und vertritt eine Vielzahl weiterer geschädigter Anleger.



(firmenpresse) - Mit dem heutigen Urteil im Strafprozess gegen Andreas Schmid, Firmengründer des Filmfonds-Emissionshauses VIP, und dessen Kompagnon Andreas Grosch sind die VIP Medienfonds 3 und 4 wieder in aller Munde. Bereits im Jahr 2005 hatten sie wegen der Verhaftung Schmids Schlagzeilen gemacht. Am heutigen Dienstag wurde Andreas Schmid nun vom Landgericht München zu sechs Jahren Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Sein Partner Andreas Grosch kam mit einem blauen Auge (zwei Jahren auf Bewährung) davon.

Für erheblichen Wirbel und großen Ärger unter den betroffenen Anlegern hatte außerdem die Aufhebung von Grundlagenbescheiden der Finanzbehörden gesorgt – dadurch wird die Verlustabzugsfähigkeit, die den besonderen Reiz der Filmfonds ausmachte, rückwirkend geändert. D.h. die Anleger mussten bzw. müssen noch empfindliche Steuernachzahlungen leisten.

Rechtsanwalt Alexander Kainz von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, der auch die für die Anleger positiven Urteile gegen die Commerzbank erstritten hat, kann nur alle Betroffenen auffordern, selbst aktiv zu werden: „Beratungshaftungsansprüche kommen nach wie vor in Betracht, wenn die Banken bzw. deren Berater nicht auf die Risiken der Beteiligungen im Allgemeinen und auf das Risiko der möglichen Aberkennung der steuerlichen Vorteile im Besonderen hingewiesen haben.“ Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt für Klagen ist die verbreitete Kick-Back-Zahlung (Provision für die Bank bei erfolgreicher Vermittlung bestimmter Anlagen): Auf einer Pflichtverletzung der Commerzbank in punkto Provision – die in diesem Fall immerhin über 8% der Zeichnungssumme betrug – beruht auch ein aktuelles Urteil. Dazu Rechtsanwalt Kainz: „Die Bank hat dem Anleger wichtige Informationen über ihre Rückvergütung vorenthalten, die ihn in seiner Entscheidung für oder gegen diese Anlage beeinflusst hätten. Durch die attraktive Provision steckt die Bank automatisch in einem Interessenskonflikt und stellt keine neutrale Beratungsinstanz dar.“



Akuter Handlungsbedarf besteht aber auch hinsichtlich der Geltendmachung von Prospekthaftungsansprüchen. So verjähren Ansprüche aus Prospekthaftung, die beim Fonds VIP 4 z.B. gegenüber der HypoVereinsbank AG in Betracht kommen, spätestens drei Jahre nach Zeichnung der Beteiligung. Da die meisten Anleger den VIP Medienfonds 4 gegen Ende des Jahres 2004 zeichneten, ist hier höchste Eile geboten. Betroffene Anleger sollten also ihre Ansprüche umgehend geltend machen, um eine Verjährung zu verhindern.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Leseranfragen:

CLLB Rechtsanwälte
RA Alexander Kainz
Liebigstrasse 21, 80538 München
Fon: 089/552 999 50
Fax: 089/552 999 90
Mail: kainz(at)cllb.de
Web: www.cllb.de



PresseKontakt / Agentur:

Christina Golze
PR & Marketing

CLLB Rechtsanwälte
Liebigstr. 21
80538 München
Tel.: +49-89-552 999 50
Fax.:+49-89-552 999 90
mail: golze(at)cllb.de
web: http://www.cllb.de



drucken  als PDF  Deutsche im Online-Handel ausgabefreudiger als im gesamten E-Commerce KORDOBA installiert die erste UNIX Version von K-CORE24 für Cortal Consors
Bereitgestellt von Benutzer: cllb
Datum: 14.11.2007 - 09:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 38409
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:

Kategorie:

Banken


Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 13.11.2007

Diese Pressemitteilung wurde bisher 1390 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"VIP Medienfonds – Commerzbank AG erstmals zu Schadensersatz verurteilt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CLLB Rechtsanwälte (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Anlagebetrug ...
Aufatmen bei einer Mandantin von CLLB Rechtsanwälte: Sie hatte bei einer betrügerischen Trading-Plattform namens Grandefex einen Betrag von über 327.000 Euro eingezahlt. Nunmehr hat die Mandantin das komplette Geld zuzüglich Zinsen zurückerhalten, so Rechtsanwalt Matthias Ruigrok van de Werve

Sale-and-rent-back – Verkäufer erhält Auto zurück und kann Kaufpreis behalten ...
München, 13.11.2025. Das OLG Karlsruhe hat am 7. Oktober 2025 ein bemerkenswertes Urteil zu Sale-and-rent-back-Geschäftsmodellen, wie es bspw. von Pfando betrieben wird, gefällt. Es entschied, dass der Vertrag wegen Sittenwidrigkeit nichtig ist. Bemerkenswert ist insbesondere, dass die Kläger de

Online-Sportwetten - EuGH verhandelt gegen Tipico C-530/24 ...
München, 24.09.2025. Es mag ein gutes Omen sein: Am heutigen bundesweiten Aktionstag gegen die Glücksspielsucht wurde am Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen den Sportwettenanbieter Tipico verhandelt (Az. C-530/24). Der EuGH hat zwar noch keine Entscheidung getroffen, aber zwischen den Zei


Weitere Mitteilungen von CLLB Rechtsanwälte


Deutsche im Online-Handel ausgabefreudiger als im gesamten E-Commerce ...
Köln, 13. November 2007 - Im Online-Retail zeigen sich Bundesbürger ausgabefreudiger als im gesamten E-Commerce. Während der dortige durchschnittliche Warenkorbwert 68,70 Euro beträgt, sind es im Online-Handel mit 114,43 Euro über 105 Prozent mehr. Das ist eins der Ergebnisse des "Pago Ret

Viele Wege führen zum Kunden – einer über www.allianz24.de ...
Allianz 24, der neue Geschäftszweig eCommerce und Direktgeschäft der Allianz, ist vor zwei Jahren mit dem Ziel gegründet worden, den modernen Kunden zu umwerben – den Internetnutzer. Vor zehn Jahren waren es gerade mal 75.000, heute existieren über elf Millionen deutsche Internetadressen. Das

Pago Presse-Info: Pago mit erfolgreichem Auftritt auf Versandhandelskongress und Mail Order World ...
Bargeldloser Zahlungsverkehr im Handel: einfach, schnell und sicher Pago präsentierte auf dem Deutschen Versandhandelskongress und der Mail Order World erfolgreich die Komplettlösung für bargeldlosen Zahlungsverkehr Köln/Wiesbaden, 09. November 2007 - "Einfach, schnell und sicher - wi

M+M Versichertenbarometer 2008: Kundenzufriedenheit und Kundenbindung im Urteil der Versicherten ...
Wieder werden im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der Forschungsgruppe Management + Marketing in Kassel, der TU Dresden und der USUMA GmbH in Berlin über 1.000 gesetzlich und privat versicherte Bundesbürger im Alter ab 18 Jahren telefonisch u.a. zur Zufriedenheit und Bindung mit ihrer Krankenka


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z