'Blind vor Wut'? - Zur Medien- und Kulturgeschichte des Amoklaufs
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Potsdamer Köpfe die Sonntagsvorlesung mit Prof. Dr. Heiko Christians von der Universität Potsdam

(firmenpresse) - Der letzte Amok-Fall liegt leider selten lange zurück, die wachsende Dringlichkeit einer Erforschung des Amok damit auf der Hand. Zu den häufig gestellten Fragen der Prävention und der Kriminalpsychologie lassen sich auch Fragen hinzufügen, die der Medien- und Kulturhistoriker beantworten kann. Seit wann gibt es 'Amok'? Wo kommt er her? Warum laufen vornehmlich Männer Amok? Welche Rolle spielen die Medien? Antworten auf solche Fragen können nicht aus der reinen Aktualität gewonnen werden, sie geben dem so gegenwärtigen Problem seine Geschichte zurück.
Der Medienhistoriker Heiko Christians folgt dem Phänomen Amok durch die Zeit auf den Spuren dieses Phänomens, dem Gesellschaften zumeist ohne Erwiderung gegenüberstehen.
Prof. Dr. Heiko Christians
Heiko Christians ist Professor für Medienkulturgeschichte an der Universität Potsdam. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie, Pädagogik und Niederlandistik (1984-91) promovierte er 1995 zum Thema „Über den Schmerz. Eine Untersuchung von Gemeinplätzen“ (Berlin: Akademie 1999). 1996-2002 als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Köln tätig, habilitierte er sich dort 2002 mit der Arbeit „Der Traum vom Epos. Romankritik und politische Poetik in Deutschland (1750 – 2000, Freiburg/B.: Rombach 2004) Seit 2002 lehrt Heiko Christians in Potsdam. 2008 erschien sein Buch „Amok: Die Geschichte einer Ausbreitung“ (Bielefeld: Aisthesis).
Zeit der Vorlesung: 17. April, 11.00 Uhr
Ort der Vorlesung: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam.
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Datum: 11.04.2011 - 14:48 Uhr
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