Energie-Sponsoren sind verlässliche Förderer von Kultur und Sport
15.04.2011 - 12:31 | 388618
Atomenergie und kommerzielle Kommunikation
Energie-Sponsoren sind verlässliche Förderer von Kultur und Sport
(firmenpresse) - In den vergangenen Tagen berichteten Medien zunehmend über Reaktionen kritischer Verbrauchergruppen, die nach dem Kernkraftwerksunglück in Japan gegen Engagements von Energieunternehmen in kulturellen Projekten oder als Trikotsponsoren in der Fußballbundesliga protestieren.
Der Fachverband Sponsoring (FASPO) weist darauf hin, dass die Energiebranche seit vielen Jahren ein bedeutender und verlässlicher Partner von Kultur und Sport ist und sich zudem im Bereich sozialer und umweltbezogener Projekte in vielfältiger Weise engagiert, gerade auch in den Regionen. Energieerzeuger und -versorger investierten nach Ermittlungen der IFM Sports Group in Deutschland im Jahr 2010 zwischen 55-65 Mio. Euro in Sportsponsoring.
Gemeinsam mit dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) betont der FASPO: Der Ausstieg aus der Atomenergie ist politisch beschlossen. Bis zum Ausstiegszeitpunkt werden Kernkraftwerke aber weiterhin dazu beitragen, den Energiebedarf zu decken. Die Anbieter elektrischer Energie sind Marktteilnehmer mit dem in freien Wirtschaftssystemen garantierten Recht auf kommerzielle Kommunikation. Diese marktwirtschaftliche Grundregel gilt auch für die Betreiber von Kernkraftwerken, die mit werblichen Aktivitäten oder Sponsoring-Engagements gemeinsam mit anderen Energieanbietern am Wettbewerb um die Gunst des Verbrauchers teilnehmen.
Es ist eine ganz andere Frage, ob das Angebot der Kernenergie-Produzenten Akzeptanz beim Verbraucher erfährt. Der Kunde kann und soll für sich entscheiden, ob er bei der Wahl seines Lieferanten lieber auf erneuerbare Energien setzt oder konventionell erzeugten Strom beziehen möchte. Und genau so sollten es Sponsoringnehmer halten, d.h. für sich entscheiden, welcher Form der Energiegewinnung sie den Vorzug geben.
Den Medien wie auch den Verbrauchern steht es selbstverständlich frei, solche Partnerschaften zu kommentieren. Aber es widerspräche den demokratischen Grundsätzen des freien Marktes, einen Verzicht auf Atomstrom durch Werbeverbote für die Betreiber von Kernkraftwerken bewirken zu wollen.
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