Neues Additiv KerojetTMAquarius für Flugzeugtreibstoff
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Neues Additiv KerojetTMAquarius für Flugzeugtreibstoff
Die BASF erweitert mit KerojetTM Aquarius ihr Portfolio für Kraftstoffadditive um ein weiteres innovatives Produkt. Für die neu entwickelte Technologie erwarb sie kürzlich die Exklusivlizenz von der Firma Palox Ltd., Zypern. Nach der gemeinsamen Zulassung für den Einsatz in Flugzeugen werden die Herstellungs- und Vermarktungsrechte ausschließlich bei der BASF liegen. KerojetTM Aquarius bindet Wasser im Kerosin und erleichtert so die Wartung von Flugzeugen.
Treibstoffe für Flugzeuge müssen hohen Qualitätsansprüchen genügen. Herstellung, Transport und Betankung unterliegen dabei strengen Spezifikations- und Überprüfungsanforderungen. Flugzeugtanks nehmen jedoch durch Kondensation während des Fluges und schon am Boden geringe Mengen Wasser aus der Umgebungsluft auf, je nach Region und Klimabedingungen. Dieses Wasser ist allerdings ein Problem, da es sich nicht mit dem Kerosin mischt, sich im Tank absetzt und somit zu Korrosion und Mikrobenbefall führen kann. Die Folge sind aufwändige und kostenintensive Wartungsarbeiten, um die Tanks wieder vom Wasser zu befreien. KerojetTM Aquarius kann hier Abhilfe schaffen: "KerojetTM Aquarius bindet schon kleinste Wassermengen und verteilt sie gleichmäßig im Kerosin. Somit kann sich kein freies Wasser als separate Phase im Flugzeugtank absetzen und das gebundene Wasser gelangt durch die normale Kraftstoffverbrennung aus dem Flugzeug", erklärt Dr. Dietmar Posselt, Leiter der Kraftstoffprojekte für die Luftfahrt bei der BASF.
Derzeit arbeitet die BASF intensiv mit großen Triebwerks- und Flugzeugherstellern an der Zulassung des innovativen Produktes. Lufthansa unterstützt die BASF, um die Praxistauglichkeit von KerojetTM Aquarius nachzuweisen. Dazu werden bestimmte Flugzeugtypen auf ausgewählten Strecken eingesetzt. Die gemeinsamen Vorbereitungen für diese Machbarkeitsstudie beginnen schon im Frühjahr.
Über BASF
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen erfolgreicher zu sein. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen trägt die BASF dazu bei, Antworten auf globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung und Mobilität zu finden. Die BASF erzielte 2010 einen Umsatz von circa 63,9 Milliarden ? und beschäftigte am Jahresende rund 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.comoder im Social Media Newsroom unter newsroom.basf.com.
Tim Förschler
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Datum: 28.04.2011 - 18:01 Uhr
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